Fast ein ganzes Leben wartet Charlotte auf
den Mann, von dem sie weiß, dass er der richtige für sie
ist: Hugo, der Mann ihrer Schwester.
Sie lebt ihr eigenes Leben, übersteht den Krieg, Ehemann und Liebhaber, wird dreifache Mutter, hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller und trifft am Ende ihrer Tage, nun schon über 80, ihre große Liebe wieder. Die Erfüllung dieser
Leidenschaft liegt in der Bestätigung: Auch Hugo hat - zu
spät - erkannt, dass es nur eine wirkliche Liebe in seinem
Leben gab. "Vielleicht braucht es ein ganzes Leben, um fünf
Minuten glücklich sein zu können". Darsteller: Fritzi Haberlandt (Charlotte,
jung), August Diehl (Hugo, jung), Gisela Trowe (Charlotte), Heinz
Bennent (Hugo), André Hennicke (Bernhard), Ingo Naujoks (Anton), Vadim
Glowna (Vater Hoffmann), Elisabeth Trissenaar (Margot Hoffmann),
Georgia Stahl (Ida), Devid Striesow (Ernst-Ludwig), Gisela
Schneeberger (Regine), Fabian Busch (Felix)
Regie: Rainer Kaufmann Stab: • Produzenten:
Günter Rohrbach • Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf
Hertwig • Vorlage: Roman "Kalt ist der Abendhauch"
von Ingrid Noll
• Filmmusik: Niki Reiser • Kamera:
Klaus Eichhammer • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Knut Loewe •
Schnitt: Ueli Christen • Kostüme: Katharina von Martius
• Make Up: Stefanie Hilke, Nanni Gebhard-Seele • Ton:
Martin Müller • Toneffektschnitt: Martin Steyer •
Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Kalt ist der Abendhauch" ist der vorletzte und bisher bei weitem erfolgreichste Roman von Ingrid Noll, der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellerin. Rainer Kaufmann, einer der talentiertesten Gegenwartsregisseure, hat die große, aufwendig ausgestattete Liebesgeschichte inszeniert. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden nach dem Erfolg von "Die Apothekerin". Nach dem Motto ?Never change a winning team? haben "Die Apothekerin"-Produzent Günter Rohrbach und Regisseur Rainer Kaufmann auch für diese Ingrid Noll-Adaption wieder das bewährte Ensemble hinter der Kamera zusammengestellt.
Cinema 2000-09: Glaubt man der Erfolgsautorin Ingrid Noll und ihrem Roman "Kalt ist der Abendhauch", dann hat jeder eine Leiche im Keller. Auf dieser Grundlage hat Regisseur Rainer Kaufmann ("Die Apothekerin") keinen Krimi, sondern eine wunderschöne und dramatische Liebesgeschichte inszeniert, in der u. a. August Diehl und Fritz Haberlandt glänzen. Taschentücher nicht vergessen!
Gernot Gricksch (TV Today) 2000-20: Bildgewaltiges, großartig gespieltes Stück deutscher Zeitgeschichte. Treffpunkt Kino 2000-09: Großes, aufwändiges Kino der Emotionen mit starken Schauspielern. TV Spielfilm 2000-20: Spagat
zwischen Familien-, Liebes- und Krimidrama.
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Fast ein ganzes Leben wartet Charlotte auf
den Mann, von dem sie weiß, dass er der richtige für sie
ist: Hugo, der Mann ihrer Schwester.
Darsteller: Fritzi Haberlandt (Charlotte,
jung), August Diehl (Hugo, jung), Gisela Trowe (Charlotte), Heinz
Bennent (Hugo), André Hennicke (Bernhard),
Filmkritiken
Jens Golombek (TV Movie) 2000-20: "Ich wollte schon immer
ein großes Liebesepos inszenieren", sagt Rainer Kaufmann, das
ist ihm mit seinem neuen Kinofilm gelungen. Große Geschichten
brauchen große Bilder. Deshalb dreht Kaufmann für die
Leinwand und nicht für die Flimmerkiste. Deshalb strahlt jede
Einstellung edle Gediegenheit aus. Und inmitten der schicken Dekors
spielt ein Ensemble, wie man es lange nicht im Kino gesehen hat.
Reingehen und einen schönen Abend haben!
film-dienst 2000-19: Hervorragend gespielte, handwerklich
sorgfältige Verfilmung eines Ingrid-Noll-Romans. Eher
schwerfällig erscheint die altmodische
Rückblenden-Struktur, wobei die Balance zwischen
melodramatischen und komödiantischen Elementen allzu
unentschieden ausfällt.