Jamón, Jamón - Sex, Lügen & Schinkenspeck

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Jamón, Jamón - Sex, Lügen & Schinkenspeck
Titel USA: Jamón, Jamón
Genre: Melodram
Farbe, Spanien, 1994

Kino Spanien: -
Kino Deutschland: 13. Mai 1993
Laufzeit Kino: 94 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 20. Dezember 1993
Laufzeit DVD/Video: 88 Minuten



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Inhalt Als der Fabrikantensohn José Luis die hübsche Arbeiterin Silvia schwängert, steht für ihn fest, dass er sie heiraten wird. Die Sache hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler, denn Silvias Mutter Carmen betreibt in der Stadt ein Bordell.

Conchita, die arrogante und besitzergreifende Mutter von José Luis, versucht deshalb um jeden Preis, die Heirat zu verhindern. Sie engagiert den gutaussehenden Stierkampf-Amateur Raúl, der Silvia verführen und damit die Beziehung zu José Luis zerstören soll.

Raúls Hartnäckigkeit und sein animalischer Charme verfehlen auf Dauer ihre Wirkung bei Silvia nicht. Doch plötzlich beginnt sich ein wüstes Beziehungskarussell zu drehen: Conchita hat sich selbst in Raúl verliebt, der es nun mit beiden Frauen treibt. José Luis dagegen beginnt ein Verhältnis mit Silvias Mutter Carmen - und intensiviert es noch, als er von Silvias Untreue erfährt.

Bald aber kommt der Augenblick, an dem José Luis die Spannungen nicht mehr erträgt. Am liebsten würde er Raúl umbringen. Als er ihn zur Rede stellt und dabei seine Mutter im Bett des Rivalen entdeckt, dreht er durch ...


Darsteller & Stab Darsteller: Penélope Cruz (Silvia), Stefania Sandrelli (Conchita), Anna Galiena (Carmen), Javier Bardem (Raúl), Juan Diego (Manuel), Jordi Molla (José Luis), Tomas Penco, Armando Del Rio, Chema Mazo, Diana Sassen

Stab:Regie: Bigas LunaProduzenten: Andres Vicente Gomez für Lolafilms • Drehbuch: Cuca Canals, Bigas Luna, Quim Monzo • Vorlage: - • Filmmusik: Nicola Piovani • Kamera: José Luis Alcaine • Spezialeffekte: Reyes Abades • Ausstattung: Pedro Gaspar • Schnitt: Pablo Del Amo, Teresa Font • Kostüme: Neus Olivella • Make Up: - • Ton: Miguel Rejas • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken tip Berlin: Was der exzentrische Regisseur als eine Art spanische Schinken- und Sitten-Anthologie annonciert, ist eine krude Mischung aus Porno, Farce, Melodram und mäßig lustigem Schauerstück aus alten Tagen (...) Erst im lustvoll geschmacklosen Fortissimo der Schlusssequenz findet die intendierte Satire ihren eigenen Stil.

Lexikon des internationalen Films: Auf erotischer Flamme köchelndes Melodram, das kein (Rollen-) Klischee auslässt, um zu der fragwürdigen Aussage zu kommen, dass alle Frauen Mütter und Huren und alle Männer Machos und Schlappschwänze in einem sind.

Fischer Film Almanach 1994: Jamón, Jamón ist ein exaltierter Totentanz um Eros und Statussymbole, Sex und Gewalt, in dem die lebendigen Relikte des Mittelalters auf das Jahr 2000 prallen.


Hintergrund Jamón, Jamón wurde 1992 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit einem "Silbernen Löwen" ausgezeichnet.
Videocover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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