Léolo

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Léolo
Titel Frankreich: Léolo
Genre: Unterhaltung
Farbe, Kanada, Frankreich, 1992

Kino Frankreich: -
Kino Deutschland: 28. Januar 1993
Laufzeit Kino: 107 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 26. Juli 1993
Laufzeit DVD/Video: 103 Minuten



Inhalt Eine heruntergekommene Sozialwohnung mit tristem Hinterhof im Elendsviertel von Montreal.

Leolo steht zwischen Kindheit und Erwachsensein. Seine Welt ist die Welt der Fantasie. Er verwandelt die Wirklichkeit in Lüge. Er glaubt, dass seine Mutter von einer verseuchten Tomate schwanger war und der Arzt nicht den Mut hatte, ihr das zu sagen.

Leolo entdeckt das einzige Buch im Haus, das als Unterlage für einen wackeligen Tisch dient, und entdeckt die Welt des Lesens und Schreibens ...


Darsteller & Stab Darsteller: Gilbert Sicotte (Erzähler), Maxime Collin (Leolo), Julien Guiomar (Großvater), Ginette Reno (Mutter), Yves Montmatquette (Vater Fernand), Giuditta del Vecchio (Bianca), Pierre Bourgault (Dompteur der Worte), Andrée Lachapelle, Denys Arcand, Roland Blouin, Geneviève Samson, Marie-Hélène Montpetit

Stab:Regie: Jean-Claude Lauzon • Produzenten: Lyse Lafontaine, Aimée Danis für Les Studio Canal • Drehbuch: Jean-Claude Lauzon • Vorlage: - • Filmmusik: Richard Grégoire • Kamera: Guy Dufaux • Spezialeffekte: L'intrigue Peter & Peter Lucraft Inc. • Ausstattung: Francois Séguin • Schnitt: Michel Arcand • Kostüme: Francois Barbeau • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Fischer Film Almanach 1994: Lauzon gelingt es, mit deftigen Bildern und poetischen Texten des Ich-Erzählers Léolo eine Intensität zu entwickeln, die den Betrachter in ihren Bann zieht. Léolo, das ist Lauzon selbst. Um sich von seinen Kindheitserinnerungen zu befreien, verarbeitet er sie in Filmen.

Süddeutsche Zeitung: Dort wo bei Greenaway das Papier zu rascheln beginnt, wird Lauzons Film überhaupt erst lebendig, und wo Delicatessen schal schmeckt, wird Leolo zu einer kulinarischen Köstlichkeit.

Lexikon des internationalen Films: Eine schonungslose filmische Selbsttherapie, die auch Monstrositäten und Schockmomente bringt.


Hintergrund Die Weltpremiere war 1992 bei den Internationalen Filmtagen in Hof.
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Szenenfoto
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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