Der Fall Lucona

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Der Fall Lucona
Genre: Thriller
Farbe, Deutschland, Österreich, Italien, USA, 1993

Kino Österreich: 6. Mai 1993
Kino Deutschland: 10. Juni 1993
Laufzeit Kino: 112 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 18. Oktober 1993
Laufzeit DVD/Video: 1081993-05-06 Minuten



Inhalt Er ist Waffenhändler und Frauenheld, Caféhausbesitzer und der ungekrönte König der Stadt: Während Rudi Waltz, der bunteste Vogel und Liebling der Wiener Society, mit dem "sichtbaren" Alibi einen Walzer tanzt, explodiert und sinkt im Jahre 1977 im Indischen Ozean der Frachter Lucona mit angeblich wertvoller Fracht. Waltz spekuliert auf die Versicherungssumme von 20 Millionen US-Dollar.

Der ehrgeizige Journalist Hans Strasser will den Dingen auf den Grund gehen, er vermutet Versicherungsbetrug. Während er recherchiert, verlaufen alle polizeilichen Ermittlungen im Sande. Doch dann erscheint Strassers Buch ... und eine Lawine kommt ins Rollen.

Rudi Waltz wird wegen Versicherungsbetruges, Sprengung eines Schiffes mit Mord an sechs Menschen in zweiter Instanz zu lebenslänglichem Kerker verurteilt.


Darsteller & Stab Darsteller: David Suchet (Rudi Waltz), Jürgen Prochnow (Hans Strasser), Dominique Sanda (Lili Wolff), Friedrich von Thun (Verteidiger Weidenfeld), Heinz Schubert (Innenminister Kurt Bach), Hans Michael Rehberg (Bobby Falk), Günther Maria Halmer (Kapitän Leeuwen), Franco Nero (Enzo Lombardo), Eisi Gulp, Georg Marischka

Stab:Regie: Jack Gold • Produzenten: Herbert Kloiber, Veit Heiduschka für Tele-München / Wega / ZDF / ABC • Drehbuch: Jim Hawkins • Vorlage: Roman "Der Fall Lucona" von Hans Pretterebner • Filmmusik: John Scott • Kamera: Gernot RollSpezialeffekte: - • Ausstattung: Thomas Riccabona • Schnitt: Keith Palmer • Kostüme: Claudia Bobsin • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Fischer Film Almanach 1994: Jack Gold hat den "Fall Lucona" als lustvoll-ironischen Thriller inszeniert. Eine "erst komische und dann schwarze Oper" (Gold) über das schillernde Wiener Gesellschaftskarussell aus Geld, Gefälligkeiten, Sex und Macht.

Lexikon des internlationalen Films: Der Fall Lucona, einer der größten Politskandale Österreichs, ist nur zu Beginn die intendierte "komische Oper"; zunehmend verliert sich der Film in Anleihen beim politischen Thesen- und Betroffenheitskino.

Der Spiegel: Spannend inszeniert.


Hintergrund Der Film ist nicht dokumentarisch zu sehen, sondern er lehnt sich frei an die Fakten an, die Hans Pretterebner als Buch veröffentlicht hat.
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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