Posse - Die Rache des Jessie Lee

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Titel Deutschland: Posse - Die Rache des Jessie Lee
Titel USA: Posse - The Revenge Of Jessie Lee
Genre: Western
Farbe, USA, 1993

Kino USA: 14. Mai 1993
Kino Deutschland: 26. August 1993
Laufzeit Kino: 110 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 17. Januar 1994
Laufzeit DVD/Video: 106 Minuten



Inhalt Mitten im spanisch-amerikanischen Bürgerkrieg auf Kuba fliehen eine Handvoll Schwarze und ein Weißer mit einer Kiste Gold. Sie sind Gesetzlose, eine Bande von Outlaws, die vor dem ebenso raffgierigen wie diabolischen Colonel fliehen. Ihr Anführer ist der legendäre Scharfschütze Jessie Lee, der im Westen noch einige Rechnungen mit den Mördern seines Vaters zu begleichen hat.

Sein Vater wurde einst von Sheriff Bates und den weißen Siedlern aus dem benachbarten Cutter's Town brutal ermordet. Nun haben es die Täter auf Freemanville abgesehen, denn dorthin kommt die Eisenbahn, und mit ihr der Reichtum.


Darsteller & Stab Darsteller: Mario van Peebles (Jessie Lee), Stephen Baldwin (Little J.), Charles Lane (Weezie), Tiny Lister jr. (Obobo), Big Daddy Kane (Vater Time), Billy Zane (Colonel Graham), Blair Underwood (Carver), Melvin van Peebles (Pappa Joe), Salli Richardson (Lana), Tone Loc (Angel), Isaac Hayes (Cable), Paul Bartel (Bürgermeister), Richard Gant, Richard Jordan, Reginald Veljohnson, Pam Grier

Stab:Regie: Mario van Peebles • Produzenten: Preston Holmes, Jim Steel für Working Title Films Production • Drehbuch: Sy Richardson, Dario Scardapane • Vorlage: - • Filmmusik: Michel Colombier • Kamera: Peter Menzies jr. • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Tess Posnansky, Catherine Hardwicke • Schnitt: Mark Conte • Kostüme: Josh Warner • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Im Stil zeitgenössischer Musikvideos temporeich inszenerter Western, der nicht nur außergewöhnliche Bildperspektiven sucht, sondern auch einen neuen Blick auf die Stellung des Schwarzen in amerikanischen Western wirft. Etwas eitel in der Ausgestaltung der Hauptfigur, dank des einfallsreichen Soundtracks aber über dem Durchschnitt des Genres.

Fischer Film Almanach 1994: Stilistisch ist Posse eine Mischung aus den Spätwestern von Sam Peckinpah, Verfolgungsjagden klassischen Zuschnitts und der Staubmantel-Ästhetisierung des Italowestern. Mit ausgezeichneter Kameraarbeit und einem zündenden Soundtrack aus Blues, Jazz und Spirituals.

tip, Berlin: Mit sympathischer Unverschämtheit und großer Eleganz plündert er das Genre, inszeniert aber durch den nicht unerheblichen Farbunterschied einen Western, wie man ihn noch nie gesehen hat.

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Dirk Jasper FilmLexikon

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