Drei Farben Weiss

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Drei Farben Weiss
Titel Frankreich: Trois Couleurs: Blanc
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, Schweiz, Polen, 1993

Kino Frankreich: -
Kino Deutschland: 24. März 1994
Laufzeit Kino: 91 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 26. September 1994
Laufzeit DVD/Video: 88 Minuten



Inhalt Der Pole Karol und seine französische Frau Dominique finden sich im Pariser Justizpalast vor dem Scheidungsrichter ein. Dominique klagt, die Ehe sei nicht vollzogen worden. Karol stimmt zu. So werden sie geschieden, und Karol verliert alles, was er besaß: die Liebe, seine Frau und seinen Friseursalon, in den er all seine Ersparnisse gesteckt hatte.

Ohne Geld, ohne Papiere, erniedrigt und verletzt - und in den Augen der Polizei ein Brandstifter: An eine Rückkehr nach Polen ist unter diesen Umständen nicht zu denken. In den Gängen der Metro spielt Karol auf seinem Kamm die Lieder seiner Heimat für ein paar Münzen. Dort trifft ihn sein Landsmann Mikolaj.

Mikolaj will Karol helfen - und bietet ihm sogar einen Job an: einen bezahlten Mord. Karol lehnt ab. Versteckt in einem Koffer, kehrt er nach Polen zurück. Er beschließt, mit allen Mitteln reich zu werden. Nach einigen Missgeschicken gelingt ihm das auch.

Sein Vermögen will er für die Rache an seiner Ex-Frau Dominique verwenden. Er lockt sie nach Warschau und wird selbst zum Opfer der von ihm in Gang gesetzten Maschinerie, die er nicht mehr zu stoppen vermag. Doch endlich gewinnt Karol - fast unvermutet - Dominiques Liebe ...


Darsteller & Stab Darsteller: Zbigniew Zamachowski (Karol Karol), Julie Delpy (Dominique), Janusz Gajos (Mikolaj), Jerzy Stuhr (Jurek), Grzegorz Warchol (Der Elegante)

Stab:Regie: Krzysztof KieslowskiProduzenten: Marin Karmitz für MK 2 / France 3 / Canal + / TOR / CAB • Drehbuch: Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof KieslowskiVorlage: - • Filmmusik: Zbigniew Preisner • Kamera: Edward Klosinski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Halina Dobrowlska, Claude Lenoir • Schnitt: Urszula Lesiak • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Jean-Claude Laureux • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors, und fast im Stil eines Märchens erzählt Krzysztof Kieslowski von diesem kleinen Mann, dem die tiefe Demütigung seiner Frau unversehens die Kraft zum sozialen Aufstieg verleiht. Zu Geld gekommen, misst Karol sich schließlich auf anderer Ebene, aus einer stärkeren Position heraus mit seiner Ex-Frau, versucht, sich zu rächen. In "Drei Farben: Weiss" gelingt Krzysztof Kieslowski einmal mehr diese eigenartige und schwer zu bewältigende Mischung aus Märchen, Komödie und der an Dokumentarismus erinnernden Authentizität. Dieses Zusammenspiel, begleitet von der melancholisch-lebhaften Musik Zbigniew Preisners, die Polen nicht fern erscheinen lässt, macht den Zauber von Drei Farben: Weiss aus.

Lexikon des internationalen Films: Trotz hervorragender Leistungen der Darsteller enttäuscht der Film, weil seine Bezüge zum Thema "Gleichheit" vage bleiben und Handlungsstränge und Motive beliebig nebeneinanderstehen.

Filmplakat
Videocover
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© 1994 - 2010 Dirk Jasper