Das Millionenspiel

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Das Millionenspiel
Genre: SF-Drama
Farbe, Deutschland, 1970

TV-Premiere in Deutschland: 18. OKtober 1970 (ARD)

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit TV/DVD/Video: 96 Minuten



Inhalt Die kommerziellen Fernsehanstalten der Zukunft überbieten sich mit sensationellen Sendungen. Am beliebtesten sind z. Z. die sogenannten Todesspiele - sie werden sieben Tage lang live übertragen! Hier rennt Bernhard Lotz aus Leverkusen um sein Leben und um eine Million Mark. Drei professionelle Killer sind ihm auf den Fersen.

Verfolgt von elektronischen Live-Kameras, angefeuert von den Kommandos der Regie-Zentrale, wird der Kandidat beweisen was in ihm steckt: der Held der ganzen Fernsehnation oder ein jämmerlicher Versager. Im Überlebensfall winkt ihm eine Million in bar.

Endrunde: öffentliche Veranstaltung auf einem Marktplatz - vor den Augen der Nation und den Pistolen der Killer wird Lotz sich ein letztes Mal zu bewähren haben, nachdem er ein mörderisches Autorennen überlebte und ein Sportflugzeug landete, obwohl er noch nie im Leben eines gesteuert hatte.

Die Kameras verfolgen alles: von Dächern, aus Autos und Hubschraubern wird seine Flucht dem Publikum vorgeführt. Ein "Millionenspiel" ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jörg Pleva (Bernhard Lotz), Dieter Hallervorden (Köhler), Josef Fröhlich (Witte), Theo Fink (Hensel), Dieter-Thomas Heck (Tilo Uhlenhorst), Elisabeth Wiedemann (Frau Steinfurth), Friedrich Schütter (Moulian), Peter Schulze-Rohr (Ziegler), Suzanne Rouquette (Claudia von Hohenheim), Andrea Grosske (Frau Grote), Josef Fröhlich (Witte), Theo Fink (Hensel)

Stab:Regie: Tom Toelle • Produzenten: Günter Rohrbach für WDR • Drehbuch: Wolfgang Menge, Tom Toelle • Vorlage: Kurzgeschichte "Das zehnte Opfer" ("The Prize of Peril") von Robert Sheckley • Filmmusik: Irmin Schmidt • Kamera: Jan Kalis • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Das Millionenspiel ist eine Fernsehsendung über eine Fernsehsendung der (damals noch so fernen) Fernsehzukunft. Der TV-Film löste 1970 als zeitkritische Fiktion erhebliche Diskussionen aus.
Hintergrund Der us-amerikanische Filmproduzent Joseph Cates macht dem WDR und dem Goldmann-Verlag die urheberrechtlichen Stoffrechte an dem TV-Film streitig. Zu Recht, wie das OLG Frankfurt 1977 entschied; Autor Robert Sheckley hatte Joseph Cates die Filmrechte vertraglich zugesichert. Der ehemalige WDR-Fernsehspielchef Gunter Witte erinnert sich: "Der Goldmann-Verlag hatte uns in dem Glauben gelassen, die deutschen Filmrechte zu besitzen."

Später, so Gunter Witte, versuchte der WDR über seine Studios in den USA die Rechtenachfolger zu finden - vergeblich. Wie der WDR inzwischen wusste, gab es im Laufe der Jahrzehnte wahrscheinlich acht davon. Eine heiße Spur führte schließlich nach Frankreich. Der aktuelle Rechteinhaber heißt "Studio Canal Image" und sitzt in Boulogne-Billancourt. Und mit ihm hat sich die WDR-Honorar- und Lizenzabteilung geeinigt. Danach erhält der WDR die Senderechte zur Ausstrahlung in der ARD, im WDR Fernsehen und beim deutsch-französischen Kultursender Arte.

Am 8. Juli 2002 erfolgte dann die erneute, diesmal die dritte und lizensierte TV-Ausstrahlung im WDR.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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