Bellaria - so lange wir leben

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Bellaria - so lange wir leben
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Deutschland, Österreich, 2002

Kino Deutschland: November 2001
Kino Schweiz (D): Dezember 2001
Kino Österreich: 4. November 2001
Laufzeit Kino: 100 Minuten, FSK -

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt In einer kleinen Nebenstraße, hinter dem Wiener Volkstheater, gibt es ein kleines, unscheinbares Kino in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort trifft sich regelmäßig eine Schar von Liebhabern alter UFA-Filme und erlebt gegen ein paar Schilling den Kinosessel als Zeitmaschine in die eigene Jugend.

Die Dokumentation ist eine filmische Entdeckungsreise zu diesem Ort mit morbidem Charme und spürt den bunten Lebensgeschichten seiner mitunter skurrilen Stammbesucher nach.

So enthüllt sich Stück für Stück die wahre Sehnsucht jener Menschen: das Rad der Zeit für ein paar Momente anzuhalten, die Erinnerung an eine verlorengegangene Jugend zu bewahren und Gevatter Tod so noch ein letztes Schnippchen zu schlagen - mit viel Herz und natürlich Wiener Schmäh.


Darsteller & Stab Darsteller: Karl Schönböck, Baroness Lips von Lipstrill, Tenbuss-Zwillinge, Ernst Weizmann

Stab:Regie: Douglas Wolfsperger • Produzenten: Douglas Wolfsperger, Martin Dietrich / Dieter Pochlatko, epo-film Wien • Drehbuch: Douglas Wolfsperger • Vorlage: - • Filmmusik: Hans-Jürgen Buchner (= Haindling) • Kamera: Helmut Wimmer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Götz Schuberth • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Josef Knauer • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Zitty Berlin: Der bezauberndste Film des diesjährigen Saarbrücker Festivals um den Max-Ophüls-Preis lief außerhalb des Wettbewerbs: "Bellaria - so lange wir leben!", ein witzig-märchenhaftes Porträt des Wiener Lichtspielpalastes Bellaria und seiner Gäste.

BR-Online: Was Wolfsperger hier eingefangen hat, ist auf den ersten Blick ein possierlicher Film über ein paar kinoverrückte Alte, auf den zweiten Blick jedoch auch ein gnadenloser Blick auf das Leben alter Menschen in unserer Gesellschaft. Sehenswert!

Abendzeitung: In "Bellaria - so lange wir leben!" entdeckt Douglas Wolfsperger die morbid-charmante Eigenwelt eines kleinen Wiener Programmkinos und seiner Besucher. Ein Kinovergnügen mit Schmäh und Gefühl.

Kleine Zeitung, Österreich: Witziger als ein Dutzend Komödien, eleganter als eine Handvoll Arthaus-Filme und tragischer als eine Jahresproduktion von Hollywood-Schnulzen.

Tip Berlin: Berlinale Highlight: Ein liebevolles Porträt des Kinos und einiger seiner Besucher ist Douglas Wolfsperger mit seinem Film gelungen

Der Tagesspiegel: Wolfsperger hält die Balance zwischen liebenswerter Skurrilität und erschreckendem politischen Umfeld.

Saarbrücker Zeitung: "Bellaria" wirft einen einfühlsamen, charmanten Blick auf die unvergessenen Stars und ihre Filme.

Südkurier: Mit "Bellaria - so lange wir leben!" ist Wolfsperger ein großer Wurf gelungen.

Kronenzeitung, Österreich: Programmkino mit Herz!

Filmecho: Sensibel beobachtete Cineastenchronik.

Filmplakat
Szenenfoto
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