Die Akte

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Die Akte
Titel USA: The Pelican Brief
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1993

Kino USA: 17. Dezember 1993
Kino Deutschland: 10. März 1994
Laufzeit Kino: 151 Minuten, FSK 12



Inhalt Die aufgeweckte Jurastudentin Darby Shaw kommt eher zufällig den Hintergründen der Ermordung zweier Richter am Obersten US-Gerichtshof auf die Spur.

Als ihr Geliebter, Professor Callahan, der die Unterlagen in Washington weitergegeben hat, vor ihren Augen in die Luft fliegt, taucht sie unter, denn nur ihr brisantes Dossier kann der Grund für das Attentat gewesen sein, dessen Spur weist direkt ins Weiße Haus.

Fortan wird sie von Killern, der CIA und dem FBI gejagt, deshalb vertraut sie sich dem Star-Reporter Gray an, mit dem sie in die Höhle des Löwen vordringt und einen Umweltskandal durch eine Ölfirma aufdeckt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Julia Roberts (Darby Shaw), Denzel Washington (Gray Grantham), Sam Shepard (Thomas Callahan), John Heard (Gavin Verheek), Tony Goldwyn (Fletcher Coal), James B. Sikking (Denton Voyles), William Atherton (Bob Gminski), Robert Culp (Präsident), Stanley Tucci (Khamel), John Lithgow (Smith Keen), Hume Cronyn

Stab:Regie: Alan J. PakulaProduzenten: Alan J. Pakula, Pieter Jan Bruggs für Warner Bros. • Drehbuch: Alan J. PakulaVorlage: Roman "Die Akte" von John Grisham • Filmmusik: James HornerKamera: Stephen Goldblatt • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Philip Rosenberg • Schnitt: Tom Rolf, Trudy Ship • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Filmkritik von Gerhard Heeke

tip, Berlin, Juni 1994: Die - nach Die Firma - zweite Verfilmung eines Romans von John Grisham hat einen weniger interessanten Plot als ihre Vorgängerin, dafür aber mehr Spannung und einen besser geeigneten Regisseur. Alan J. Pakula gelingt es zwar nicht rundum, John Grishams waghalsige Story glaubwürdig umzusetzen, insgesamt aber besticht er durch erzählerische Ökonomie und Präzision. Julia Roberts ist in ihrem "Comeback" haarscharf fehlbesetzt, dafür glänzt Denzel Washington wie immer.

Fischer Film Almanach 1995: Für den Erfolg im Kino sorgte die weltweite Grishamania, die mit Die Firma und Der Klient recht elegantes, handwerklich perfektes, aber eben völlig unpersönliches Lack-Kino mit Justiz-Grundierung ablieferte. Im Fall dieses Politthrillers, den Alan J. Pakula als matten Aufguss seines Watergate-Krimis Die Unbestechlichen inszeniert, fängt alles mysteriös und mit der Computer-Maus an.

Lexikon des internationalen Films: Obwohl mit zahlreichen Querverbindungen zur Realität spielend, erweist sich der Film in der visuellen Beschwörung von Verfolgt- und Bedrohtsein am erfolgreichsten. Ein glattes Bestseller-Produkt, dem Stil und Stars mehr bedeuten als die im zugrunde liegenden Roman zu größerer Wirkung gebrachten politischen Bezüge.

multimedia: Trotz prominenter Namen nur eine gefällig polierte Ansammlung von Klischees, die weder in ihren unausgearbeiteten inhaltlichen Bezügen noch in ihren ausgelaugten Action-Elementen zu interessieren vermag. Ein bedeutungsloses Star-Vehikel, nur für bedingungslose Julia Roberts-Fans lohnend.

Zoom: Spannender Thriller in glattem Bestseller-Design, dem Stil und Stars wichtiger sind als die in der Romanvorlage von John Grisham zu größerer Wirkung gebrachten politischen Bezüge.

Freundin: Glänzendes Comeback von Julia Roberts in einem packenden Thriller.

TV Hören und Sehen: Hochkarätiger Nervenzerrer.

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Dirk Jasper FilmLexikon

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