Singles - Gemeinsam einsam

Filmkritik von Diana Beiler

Wissen Sie, was gerade trendy ist? Da sollte man immer schön auf dem Laufenden sein, sonst ist man total out.


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Das Problem bei den meisten Trends ist leider nur, dass sie oft schon so schnell wieder vorüber sind, dass man gar nicht nachkommt, ihnen zu folgen. Oder, dass irgendwelche bislang vollkommen alltäglichen Dinge zum Trend werden, und man es gar nicht mitbekommt.

Zum Glück gibt's ja immer noch Hollywood, das gottlob möglichst jeden Trend aufgreift und zu einem Film verarbeitet.

Beispiel: Das Single-Dasein. Ich war vier Jahre lang Single (mehr oder weniger), mit allem Drum und Dran. Mit One-Night-Stands, mit Blind-Dates, mit verheulten, einsamen Nächten und wilden Feten. Besonders trendy habe ich mich dabei allerdings nicht gefühlt.

Da hätte ich mir Filme ansehen sollen wie 'Reality Bites - Voll das Leben' oder Singles - Gemeinsam einsam, da wird einem nämlich gezeigt, wie hip das Single-Dasein ist. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt wieder einen Freund. Dumm gelaufen. Aber auch ansonsten sind diese Filme randvoll gespickt mit Trends.

In Singles - Gemeinsam einsam kommt zum Beispiel 'Grunge' voll zum Einsatz. Dieser Musikstil - angeführt durch die Kult-Band Nirvana - machte Seattle zum coolsten Ort auf Erden. Regisseur Cameron Crowe konnte denn auch die gesamte Besetzung der Grunge-Band Pearl Jam zur Mitwirkung bewegen, und der Soundtrack des Films hielt sich monatelang auf der Bestsellerliste.

'Grunge' ist zwar mittlerweile weitgehend vom Brit-Pop abgelöst worden, aber das Thema 'Singles' ist immer noch aktuell. Ist es doch, oder?

Szenenfoto
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