Die Trottel vom Texas Grill

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Die Trottel vom Texas Grill
Titel Deutschland: Vollmondnächte in Blue Water
Titel USA: Full Moon In Blue Water
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1988

Videopremiere in Deutschland

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 10. Januar 1991
TV Deutschland: 4. September 1992 (Premiere)
Laufzeit DVD/Video: 89 Minuten



Inhalt Der "Blue-Water-Grill" an der texanischen Golfküste hat schon bessere Zeiten gesehen, als sein Besitzer Floyd sich noch um die Kneipe kümmerte, statt wie jetzt den ganzen Tag im Halbdunkel auf die Super-8-Filme mit seiner verschollenen Frau Dorothy zu starren.

Abgesehen vom alten General, seinem kauzigen, rollstuhlfahrenden Schwiegervater, sind diese Filme das einzige, was Floyd von Dorothy geblieben ist, seit sie bei einem Bootsausflug vor einem Jahr spurlos verschwand, ihre Leiche jedoch nie gefunden wurde.

Während Floyd trübe vor sich hintrauert, ohne wirklich vom Tod seiner Frau überzeugt zu sein, kümmert sich sein Faktotum Jimmy um den General. Jimmy, der nach einschlägigen Erfahrungen mit der Psychiatrie alles daransetzt, täglich auf's Neue seine 150-prozentige Normalität zu beweisen, versteht ebensowenig wie Floyds Freundin Louise, dass dieser den "Blue-Water-Grill" einfach vor die Hunde gehen läßt.

Als ein Grundstücksspekulant Floyd die Bar unter Wert abkaufen will und ihn deshalb mit einer drohenden Zwangsversteigerung wegen Steuerschulden unter Druck setzt, ergreift Louise die Initiative und bietet Floyd ihre Teilhaberschaft an. Louise, die mit 36 noch immer bei ihrer Mutter wohnt und endlich den Absprung schaffen will, gelingt es schließlich, Floyd aus seiner Lethargie und Dorothy aus Floyds Gedanken zu reißen.

Dank ihrer Resolutheit und einem Unfall des Generals, der Jimmy für kurze Zeit seine kostbare Normalität vergessen lässt, begreift Floyd endlich, dass "Blue Water" ihm auch ohne Dorothy noch etwas zu bieten hat.


Darsteller & Stab Darsteller: Gene Hackman (Floyd), Teri Garr (Louise), Burgess Meredith (General), Elias Koteas (Jimmy), Kevin Cooney (Charlie), David Doty (Virgil), Gil Glasgow (Batych), William Larsen (Jack)

Stab:Regie: Peter Masterson • Produzenten: David Foster, Lawrence Turman, John Turman • Drehbuch: Bill Bozzone • Vorlage: - • Filmmusik: Phil Marshall • Kamera: Fred Murphy • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jill Savitt • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: "Vollmondnächte in Blue Water" ist einer jener Schauspieler-Filme, deren Darsteller von der Komik bis zur Tragik alle Register ihres Könnens ziehen. Ein Film der Zwischentöne, der pointierten Dialoge und des lakonischen Humors: auf unspektakuläre Weise äußerst unterhaltend.

Film-Jahrbuch 1992: dass dieser Film sehenswert ist, lässt sich aus dem trottelhaften Titel nicht entnehmen. Dieses subtile Kammerspiel über Irrungen und Wirrungen in einer abgelegenen Grillbar hätte der Videobranche zur Ehre gereichen können. So aber nicht.

Lexikon des internationalen Films: Die reizvolle Handlung wird von guten Darstellern getragen, leider aber unter der uninspirierten Kameraarbeit, durch der die positive Gesamteindruck etwas geschmälert wird.

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Szenenfoto
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