Beim nächsten Mann wird alles anders

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Beim nächsten Mann wird alles anders
Genre: Liebeskomödie
Farbe, Deutschland, 1989

Kino Deutschland: 12. Januar 1989
Laufzeit Kino: 101 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 15. August 1989
Laufzeit DVD/Video: 98 Minuten



Inhalt Filmstudentin Constanze Wechselburger hat allmählich genug von ihrem kleinkarierten Freund. Kurzerhand setzt sie den pedantischen Assistenzarzt Albert vor die Tür. Constanze ist wieder auf Männersuche. Aber diesmal soll es nicht so ein mickriger Spießer wie Ex-Freund Albert sein.

Nein, diesmal mußs es ein intellektueller, politisch interessierter, emanzipierter und diskussionsfähiger Supermann sein. Constanzes Dozent an der Filmakademie, Gottfried Schachtschnabel, ist das neue Objekt ihrer Begierde: Ein alter 68er mit intellektuell-revolutionärer Aura.

Aber der ist zunächst mehr an Constanzes Freundin, der frisch geschiedenen Psychologin Julia interessiert. Und auch Albert hat in Krankenschwester Anna erstaunlich schnell Ersatz für Constanze gefunden.

Notgedrungen hilft sich Constanze mit einer Kneipenbekanntschaft durch die Nächte - ohne viele Worte. Während Nachbarin Sieglinde sich vergeblich bemüht, ihre Beziehung zu Julias Ex Wolf Dietrich so perfekt wie möglich erscheinen zu lassen, kriselt es bald auch bei Julia und Gottfried.

Der nämlich entpuppt sich als immer noch sehr verheiratet: Gottfried springt, wann immer seine getrennt lebende Ehefrau ruft - und das tut sie ständig.

Das schreckt Constanze allerdings nicht ab, ihn aus Julias Armen zu übernehmen - bis die Gattin auch bei ihr anruft. Vielleicht war es mit Albert ja doch nicht so schlecht ...


Darsteller & Stab Darsteller: Antje Schmidt (Constanze Wechselberger), Volker Kraeft (Gottfried Schachtschnabel), Dominic Raacke (Albert Auerbach), Despina Pajanou (Julia), Billie Zöckler (Birgit), Petra Zieser (Sieglinde), Stephan Schwartz (Wolf Dietrich), Andrea Heuer (Beate), Günther Kaufmann (Niyazi), Jophi Ries (Joschi), Hark Bohm (Stammgast), Danuta

Stab:Regie: Xaver Schwarzenberger • Produzenten: Susan Nielebock, Matthias Wendlandt für Rialto Film • Drehbuch: Stefan Lukschy, Gundolf S. Freyermuth, Bernd Hecht • Vorlage: Roman "Beim nächsten Mann wird alles anders" von Eva Heller • Filmmusik: - • Kamera: Xaver Schwarzenberger • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Henry Nielebock, Lutz Brandt • Schnitt: Helga Olschewski • Kostüme: Egon Strasser • Make Up: - • Ton: Karl Laabs • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Eine Komödie aus dem Milieu vermeintlich aufgeklärter Jungakademiker, die, zwischen "romantischer" Liebe und tristem Beziehungsalltag schwankend, Theorie und Praxis nicht vereinbaren können. Mitunter treffend im Detail, verspielt der Film aber die Möglichkeiten einer tiefergehenden Kritik und verfällt statt dessen in unverbindlich-versöhnliche Unterhaltungseffekte oder platte Denunziationen.

tip, Berlin: Als Buch war das ein ironisches Vergnügen und Kosten allzu simpler Emanzen und allzu dämlicher Machos. Als Film ist das epigonales deutsches Komödien-Kintopp, abgestandener Witz mit später Satire auf putziges 68er-tum.

Videocover
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© 1994 - 2010 Dirk Jasper