M - Eine Stadt sucht einen Mörder

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Genre: Thriller
Schwarzweiß, Deutschland, 1931

Kino Deutschland: 11. Mai 1931
Laufzeit Kino: 117 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 28. Februar 2002
Video Deutschland: 28. Februar 2002
Laufzeit DVD/Video: 107 Minuten



Inhalt Berlin 1931: Die Großstadt wird monatelang von einem pathologischen Kindesmörder terrorisiert. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten des Triebverbrechers. Immer größer wird die Nervosität der Polizei, und die Bevölkerung sieht in jedem Verdächtigen den Kindesmörder.

Die Methoden des Verbrechers versetzen aber die Unterwelt in helle Aufregung, denn die ständigen Kontrollen halten die Kriminellen von der Arbeit ab. Und so nimmt auch die Unterwelt den Kampf gegen die Bestie in Menschengestalt auf.

Inspektor Karl Lohmann will dem Täter durch Indizien auf die Spur kommen, die Ganoven senden ihre Spitzel aus, ein mörderischer Wettlauf beginnt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Peter Lorre (Hans Beckert), Gustaf Gründgens (Schränker), Otto Wernicke (Inspektor Lohmann), Paul Kemp (Taschendieb), Theo Lingen (Bauernfänger), Theodor Loos (Polizeichef Gröber), Inge Landgut (Elsie), Georg John (blinder Bettler), Ellen Widmann (Frau Beckmann), Hertha von Walther (Straßendirne)

Stab:Regie: Fritz Lang • Produzenten: Ernst Wolff für Nerofilm / Stern • Drehbuch: Thea von Harbou • Vorlage: - • Filmmusik: Adolf Jansen • Kamera: Fritz Arno Wagner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Paul Falkenberg • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Fritz Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos. Verweise auf das gesellschaftliche Klima der Weimarer Republik am Vorabend des Nationalsozialismus sind augenfällig: Obrigkeit und Unterwelt erscheinen als gleichartige Organisationen, die den "Abartigen" im Namen des "gesunden Volksempfindens" gemeinsam zur Strecke bringen. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten später nicht ohne Grund als subversiv empfunden.
Hintergrund Der Originaltitel des Films war M. Mörder unter uns, ein weiterer Verleihtitel war später M. Dein Mörder sieht dich an, bekannt wurde er jedoch unter dem Titel M - Eine Stadt sucht einen Mörder.

In einer gekürzten Fassung kam der Film mit einer Länge von 99 Minuten in die deutschen Kinos.

Filmplakat
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Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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