Cabaret

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Filmplakat im Großformat: Polen

Titel Deutschland: Cabaret
Titel USA: Cabaret
Genre: Drama
Farbe, USA, 1972

Kino USA: -
Kino Deutschland: 15. September 1972
Laufzeit Kino: 117 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 9. November 2002
Video Deutschland: 9. November 2002
Laufzeit DVD/Video: 119 Minuten



Inhalt Berlin Anfang der 30er Jahre. Die Nazi-Diktatur kündigt sich an. Die US-Sängerin Sally Bowles ist der gefeierte Star des Kit-Kat-Klubs - ein Cabaret, wo man mit grell-aufreizenden Darbietungen für Stunden zu verdrängen sucht, was sich in Deutschland politisch zusammenbraut. Lebenshungrig und ungeniert sucht Sally ihren Weg nach oben. Sie träumt von der ganz großen Karriere und, als sie den Engländer Brian trifft, auch von der großen Liebe. Ihr Traum wird wahr - für kurze Zeit.

Ihre intime Freundschaft zu dem englischen Studenten Brian Roberts, der in derselben Pension wie sie wohnt, hindert sie nicht daran, auch eine Affäre mit dem wohlhabenden deutschen Playboy Baron von Heune zu beginnen, sie lassen sich von dessen Charme und Geld verführen. Der schillernde Lebemann ist auch hinter Brian her. Zu dritt verleben sie ein Wochenende auf dem Schloss.

Nach einem Wochenende zu dritt auf dem Schloss des deutschen Adligen eröffnet Sally Brian, dass sie schwanger ist - ob von ihm oder von Heune, weiß sie nicht. Brian macht ihr einen Heiratsantrag, aber Sally entschließt sich, das Kind nicht zu bekommen. Zur gleichen Zeit verliebt sich die Jüdin Natalia in den Gigolo Fritz Wendel, der aus Furcht vor den an Einfluss gewinnenden Nazis verheimlicht, dass er ebenfalls Jude ist.

Zurück bleiben nur Scherben. Brian verläßt Berlin. Sally steht wieder auf der Bühne, singt, tanzt und flirtet weiter, während draußen der deutsche Alptraum beginnt.


Darsteller & Stab Darsteller: Liza Minnelli (Sally Bowles), Michael York (Brian Roberts), Joel Gray (Confenencier), Helmut Griem (Baron Maximilian von Heune), Fritz Wepper (Fritz Wendel), Marisa Berenson (Natalia Landauer), Georg Hartmann (Willi), Helen Vita (Fräulein Kost), Elisabeth Neumann-Viertel (Fräulein Schneider), Ricky Renee (Elke), Gerd Vespermann (Bobby)

Stab:Regie: Bob Fosse • Produzenten: Cy Feuser für Allied Artists / ABC Pictures • Drehbuch: Jay Preston Allen • Vorlage: Roman "Leb wohl, Berlin" von Christopher Isherwood / Broadway-Musical "Cabaret" von Christopher Isherwood • Filmmusik: Ralph BurnsKamera: Geoffrey Unsworth • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Rolf Zehetbauer, Jürgen Kiebach, Herbert Strabel • Schnitt: David Bretherton • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Robert Knudson, David Hildyard • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Bob Fosse (Koordination) •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Trotz der beachtlichen Leistung in Darstellung und Kameraführung (...) über weite Strecken unverbindlich und oberflächlich, da die Handlung neben den brillant choreografierten und vorgetragenen Cabaret-Nummern zu verblassen droht.
Oscar® Oscar für 1972: Rolf Zehetbauer, Jürgen Kiebach, Herbert Strabel (Ausstattung)
Oscar für 1972: Liza Minelli (Hauptdarstellerin)
Oscar für 1972: Geoffrey Unsworth (Kamera)
Oscar für 1972:
Ralph Burns (Musik)
Oscar für 1972: Joel Grey (Nebendarsteller)
Oscar für 1972: Bob Fosse (Regie)
Oscar für 1972: David Bretherton (Schnitt)
Oscar für 1972: Robert Knudson, David Hildyard (Ton)

Oscar-Nominierung für 1972: "Cabaret" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1972: Jay Allen (Drehbuch-Adaption)

Oscar®
Filmplakat Polen
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Szenenfoto
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