Rote Liebe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Rote Liebe
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1982

Kino Deutschland: 21. Februar 1982
Laufzeit Kino: 86 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 83 Minuten



Inhalt Zwei Frauen halten Zwiesprache, ohne dass ihr Leben gemeinsame Bezüge hat, ohne sich aufeinander zu beziehen.

Helga Goetze, die ihr Glaubensbekenntnis von der sexuellen Befreiung ungeschminkt vor der Videokamera vorträgt. Alexandra Kollontai, Lenins Ministerin, deren Novelle "Wassilissa" Praunheim verfilmt und kontrapunktisch in das Interview schneidet.

Die Kommunistin Wassilissa befreit sich gewaltsam von ihrem Patriarchen, und Helga Goetze verlässt nach 30 Jahren Ehe ihren Mann, befreit sich aus dem "sexuellen Knast".


Darsteller & Stab Darsteller: Helga Goetze (Helga Goetze), Sascha Hammer (Wassilissa), Mark Eins (Wolodja), Olga Demetriescu (Alexandra Kollontai), Rose Hammer (Haushälterin), Eddie Constantine (Pawel Pawlowitsch)

Stab:Regie: Rosa von Praunheim • Produzenten: Bernhard Stampfer, Birgit Lelek • Drehbuch: Rosa von Praunheim • Vorlage: - • Filmmusik: Ideal, Din A Testbild, Jacob Lichtmann • Kamera: Mike Kuchar, Rosa von Praunheim, Michael Oblowitz, Wolfgang Pilgrim, • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Rosa von Praunheim • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Weibliche Emanzipation bleibt unvollständig, wenn sie neben der politischen nicht auch die sexuelle Befriedigung umfasst. Eine wüste Provokation, die den Zuschauer völlig entnervt zurücklässt.

Der Spiegel: "Bürgerschreck" Praunheim setzt seine Hommage an starke Frauen fort. Elegante Übergänge, artifiziell gestaltete Bilder sind seine Sache nicht. Die Botschaft ist freilich unverkennbar, trifft unvermittelt.

Videocover
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

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