Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff

Filmkritik von Diana Beiler

Für einen wahren Kinofan gibt es nichts Schöneres als die Werke des Regie-Trios Zucker-Abrahams-Zucker. Kaum ein Film und kein Genre, welches nicht in irgendeinem ZAZ-Film gnadenlos durch den Kakao gezogen wurde.

Waren es in Top Secret die Agentenfilme und der Kalte Krieg oder die klassischen Krimi-Serien in Die nackte Kanone 1 bis Die nackte Kanone 33 1/3, so mußten für Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug die populären Katastrophenfilme der 70er Jahre dran glauben.

Was in Airport und allen darauffolgenden Sequels noch Angst und Schrecken beim Zuschauer verbreitete, bietet für die Regie-Anarchisten jede Menge Stoff, um mindestens alle 90 Sekunden ein neues Gag-Feuerwerk zu zünden. Vom ehemaligen Piloten mit Vietnam-Trauma bis hin zur obligatorischen Fischvergiftung an Bord - kein Klischee wird ausgelassen.

Doch auch Zuschauer mit geringerer Filmkenntnis werden ihre helle Freude an dieser unglaublichen Reise haben - sofern sie Sinn für schrägen Humor besitzen. Noch ein Tip: um wirklich alle Gags mitzukriegen, sollte man sich den Film mehrmals ansehen.

Und wer glaubt, das wäre nicht mehr zu steigern, dem sei Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff ans Herz gelegt. Glauben Sie mir, danach haben Sie eine ganz andere Einstellung zum Fliegen.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Diana Beiler, Kabel 1 © 1994 - 2010 Dirk Jasper