Das Fenster zum Hof

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® •

Titel Deutschland: Das Fenster zum Hof
Titel USA: Rear Window
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1954

Kino USA: -
Kino Deutschland: 8. April 1955
Kino Deutschland: 13. Juli 2000 (WA)
Laufzeit Kino: 114 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 13. Juni 2001
Video Deutschland: 18. November 1999
Laufzeit DVD/Video: 107 Minuten



Inhalt Nach einem Unfall ist der Fotoreporter Jeff vorübergehend an den Rollstuhl gefesselt und kann seine Wohnung nicht verlassen. Die einzige Abwechslung in der ungewohnten Bewegungslosigkeit sind die Besuche seiner Verlobten Lisa. Sonst bleibt Jeff nur der Blick aus dem Fenster. Von hier aus kann er nicht nur den Hinterhof überblicken.

Der Blick des Fotografen dringt bis in die Wohnungen seiner Nachbarn. Da ist die einsame Miss Lonely Hearts, das kinderlose Ehepaar, das all seine Liebe auf einen Hund projeziert, das frisch verheiratete Paar, das den ganzen Tag im Bett verbringt. Miss Torso ist eine Tänzerin, die in spärlicher Kleidung zu Hause übt - sehr zum Vergnügen der Nachbarschaft.

Ein frustrierter Komponist sucht Erfüllung im Alkohol, und dann ist da noch Mr. Thorwald, der sich mit seiner behinderten Frau im Dauerclinch befindet. Jeffs analytischem Blick scheint nichts zu entgehen. Eines Nachts hört der zur Untätigkeit verdammte Beobachter einen Schrei. Kurz darauf bemerkt er, wie Mr. Thorwald mehrmals seine Wohnung verlässt und jedesmal einen Aluminiumkoffer dabei hat.

Anschließend wird Jeff Zeuge, wie Thorwald das Innere des Koffers und die Wände des Badezimmer reinigt. Durch sein Teleobjektiv kann er genau sehen, dass sein Nachbar eine Säge und ein Küchenmesser in Zeitungspapier packt. Ein furchtbarer Verdacht steigt in ihm auf ...


Darsteller & Stab Darsteller: James Stewart (L. B. "Jeff" Jeffries), Grace Kelly (Lisa Fremont), Wendell Corey (Thomas J. Doyle), Thelma Ritter (Stella), Raymund Burr (Lars Thorwald), Judith Evelyn (Miss Lonelyheart), Ross Bagdasarian (Komponist), Georgine Darcy (Miss Torso), Jesslyn Fax (Bildhauerin), Rand Harper (Flitterwöchner), Irene Winston (Mrs. Thorwald), Anthony Ward (Polizist), Sara Berner, Frank Cady, Havis Davenport

Stab:Regie: Alfred HitchcockProduzenten: Alfred Hitchcock für Paramount • Drehbuch: John Michael Hayes • Vorlage: Erzählung "It Had To Be Murder" von Cornell Woolrich • Filmmusik: Franz WaxmanKamera: Robert Burks • Spezialeffekte: John P. Fulton • Ausstattung: Hal Pereira, Joseph MacMillan Johnson, Sam Comer, Ray Mayer • Schnitt: George Tomasini • Kostüme: Edith Head • Make Up: - • Ton: Loren L. Ryder • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Das Fenster zum Hof nach der Kurzgeschichte It Had To Be Murder von Cornell Woolrich war einer der Lieblingsfilme von Alfred Hitchcock. Auch Kritiker und Publikum halten dieses Werk für eines der stärksten des Meister-Regisseurs. Der Film spielt mit dem Voyeurismus der Zuschauer und zeigt die Geschichte ausschließlich aus der Sicht einer Figur.

Lexikon des internationalen Films: Ein sehr spannender, dramaturgisch ausgefeilter Film ohne Schockeffekte. Einer der stilistisch klarsten und originellsten Filme Hitchcocks, voller atemloser Spannung, weil der Zuschauer bald merkt, dass die Situations Jeffries der seinen gleicht.

Cinema 2000-07: Die komplett restaurierte Fassung des Hitchcock-Klassikers ist wieder im Kino. James Stewart spielt einen Fotografen, der meint, den Mord eines Nachbarn zu beobachten. Meisterwerk des Voyeurismus.

Rhein-Zeitung 1996-09-21: Brillanter Voyeur-Thriller von Alfred Hitchcock mit James Stewart und Grace Kelly.

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein geschlossener, stilistisch klarer Thriller.


Oscar® Oscar-Nominierung für 1954: John Michael Hayes (Drehbuch-Adaption)
Oscar-Nominierung für 1954: Robert Burks (Kamera-Farbe)
Oscar-Nominierung für 1954:
Alfred Hitchcock (Regie)
Oscar-Nominierung für 1954: Loren L. Ryder (Ton)
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