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Zwei Rookies drehen einen BlockbusterErfahrungen mit plötzlich auftauchenden Rückenflossen hatte Peter Benchley, der Drehbuchautor von Der weiße Hai, bereits früher. Als leidenschaftlicher Taucher, der mittlerweile nach eigenen Worten "fast überall auf der Welt", war "wo es einen Strand gibt", ist er schon oft weißen Haien begegnet.
Wenig Erfahrung, kaum Geld, aber den Kopf voll Visionen - als der damals 27-jährige Steven Spielberg den Film Der weiße Hai drehte, war er ein echter Nobody. Der Kulthorrorfilm wurde sein erster Welterfolg, heute ist der Name Steven Spielberg eine Qualitätsgarantie für spannendes und immer wieder überraschendes Megakino. Dabei zögerten die Produzenten David Brown und Richard Zanuck zunächst, dem Grünschnabel das viele Geld zu geben. "Die Crew drohte, mich umzubringen", verrät Steven Spielberg heute, "als aus den geplanten sieben Wochen ein halbes Jahr Drehzeit wurde." Drehbuchautor Peter Benchley gibt zu: "Ich war total überrascht, als ich beauftragt wurde, das Drehbuch zu schreiben", denn mit Haien kannte er sich zwar aus, aber: "Vor der Produktion von Der weiße Hai hatte ich niemals einen Film gemacht oder überhaupt damit zu tun." Dreharbeiten nennt er "eine der langweiligsten Arten, seine Zeit zu verbringen". Zwar faszinierte ihn die Umsetzung des Drehbuchs zum Film, doch für einen Menschen, der immer in Aktion ist, mußste er am Set recht viel Geduld mitbringen. Dabei waren die Dreharbeiten sogar außergewöhnlich Action geladen. Wind und Wellen machten der Crew stark zu schaffen, zwischenzeitlich sank sogar ein Boot, von dem sich drei Schauspieler nur mit Mühe retten konnten. Ein unerfahrener Drehbuchautor und ein Grünschnabel als Regisseur - der Erfolg gab ihnen Recht: Der weiße Hai wurde an den US-Kinokassen zu einem der erfolgreichsten Filme der 70er Jahre und mit drei Oscars und einem Golden Globe ("Beste Regie") ausgezeichnet. Mittlerweile ist Der weiße Hai ein Klassiker und hatte entscheidende Einflüsse auf die Filmgeschichte. Zum einen war das Story-Telling für das Genre vollkommen neu, zum anderen wegen des so genannten Blockbuster-Syndroms - Der weiße Hai erzielte erstmals Einspielergebnisse jenseits der 100-Millionen-Dollar-Grenze. Musik, die Angst machtEinmal im Ohr, nie mehr vergessen - die Titelmelodie des Kultfilms von Der weiße Hai ist ein Klassiker der Filmmusik. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Der weiße Hai veröffentlichte Decca ab Oktober 2000 noch einmal den kompletten Soundtrack des ersten Teils zum Gruseln.Mit dem Soundtrack zu Der weiße Hai hat es Songwriter John Williams wie kaum ein Zweiter verstanden, Handlung und Musik zu verknüpfen. "Die Musik erfüllte eine Vision, die wir alle teilten", bringt es Regisseur Steven Spielberg auf den Punkt. Das Bild einer friedlich im Meer schwimmenden Frau bekommt durch die berühmte Titelmelodie eine ganz andere Qualität, und der Film wäre ohne die Musik wohl nicht das, was er heute ist - ein Kult-Horrorfilm. |
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