Der Mann, der zuviel wusste

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund •

Titel Deutschland: Der Mann, der zuviel wusste
Titel USA: The Man Who Knew Too Much
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1956

Kino USA: -
Kino Deutschland: 11. Oktober 1956
Laufzeit Kino: 120 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 13. Juni 2001
Video Deutschland: 18. August 1999
Laufzeit DVD/Video: 115 Minuten



Inhalt Dr. Ben MacKenna, seine Frau Jo und ihr zehnjähriger Sohn Hank lernen in ihrem Urlaub in Marokko den Franzosen Louis Bernard kennen. Man verabredet sich zum Dinner, doch Bernard sagt kurzfristig ab. So verbringen die MacKennas den Abend mit einem englischen Ehepaar, den Draytons. Am nächsten Tag wird auf dem Marktplatz ein Araber rücklings erstochen und bricht direkt neben Ben zusammen.

Doch unter der Verkleidung erkennt er Louis Bernard, der ihm kurz vor seinem Tod eine kryptische Botschaft zuflüstert, in der es um die geplante Ermordung eines Politikers in London geht. Doch als Ben sich an die Polizei wenden will, hält ihn ein Anruf zurück: Kidnapper haben seinen Sohn entführt und drohen, ihn zu töten, falls er seine Informationen weitergibt.

Die MacKennas beschließen, ihren Sohn auf eigene Faust zu finden. Als sie erfahren, dass die Draytons mit einem Privatflugzeug nach London abgeflogen sind, reisen sie ihnen nach. Nach einigen falschen Fährten können sie das Paar und Hank in einer kleinen Kirche ausfindig machen. Hank soll binnen kurzer Zeit in eine ausländische Botschaft transportiert werden.

Während Jo Hilfe holen will, wird Ben bewusstlos geschlagen und in der Kirche zurück gelassen. Jo findet Inspektor Buchanan von Scotland Yard in einem Konzert, zusammen mit einem ausländischen Regierungsoberhaupt. Gerade noch rechtzeitig kann sie verhindern, dass ein Scharfschütze den Politiker ermordet. Auch Ben wird aus der Kirche gerettet, doch von Hank fehlt weiterhin jede Spur.

Auf einem Empfang, den der gerettete Politiker zu Ehren der MacKennas gibt, hört Ben plötzlich die Stimme seines Sohnes ...


Darsteller & Stab Darsteller: James Stewart (Dr. Ben MacKenna), Doris Day (Jo MacKenna), Brenda de Banzie (Mrs. Drayton), Bernard Miles (Mr. Drayton), Daniel Gelin (Louis Bernard), Christopher Olsen (Hank MacKenna), Reggie Nalder (Rien, der Mörder), Ralph Truman (Inspektor Buchanan), Mogens Wieth (Botschafter), Alan Mowbry (Val Parnell), Hilary Brooke (Jan Peterson)

Stab:Regie: Alfred HitchcockProduzenten: Alfred Hitchcock, Herbert Coleman für Paramount • Drehbuch: John Michael Hayes, Angus McPhail • Vorlage: Story von Charles Bennett, D. B. Wyndham-Lewis • Filmmusik: Bernard HerrmannKamera: Robert Burks • Spezialeffekte: John P. Fulton • Ausstattung: Hal Pereira, Henry BumsteadSchnitt: George Tomasini • Kostüme: Edith Head • Make Up: - • Ton: Franz Paul, Gene Garvin • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Zwei Hollywood-Superstars - James Stewart und Doris Day - in einem spannenden Thriller des Meister-Regisseurs Alfred Hitchcock. Mit Der Mann, der zuviel wusste nahm sich Alfred Hitchcock einmal mehr eines seiner Lieblingsthemen an: Es geht um die Allgegenwart des Bösen. Mit seinem Atem beraubenden Spannungs-Höhepunkt im Konzertsaal ging das Werk in die Filmgeschichte ein. Das beherrschende Motiv des Films ist die Filmmusik: Sie gibt nicht nur dem Killer den Zeitpunkt des Mordes an, sondern führt am Ende auch Eltern und Kind wieder zusammen.

Lexikon des internationalen Films: Mit Intelligenz und Raffinesse inszenierter, spannender Thriller von Alfred Hitchcock, der mit diesem Remake seinen gleichnamigen Film von 1934 noch einmal aufgreift und zum Meisterwerk weiter entwickelt.

Kölner Stadt-Anzeiger: Souverän inszenierte Agenten-Geschichte, die in Marokko beginnt und sich später in London fortsetzt. Mit der berühmten Beckenschlag-Szene in der Royal Albert Hall.

Rhein-Zeitung 1996-04-15: Raffinierter Thriller von Alfred Hitchcock mit Doris Day als MacKennas Ehefrau.


Oscar® Oscar für 1956: "What Ever Will Be, Will Be (Que Sera, Sera)" (Song) (T + M: Jay Livingston, Ray Evans. I: Doris Day)
Hintergrund Die literarische Vorlage stammt von dem englischen Schriftsteller und Maler Percy Wyndham Lewis (1886 - 1957), der vor allem durch seine satirischen Romane berühmt wurde.

Der Film wurde in den Paramount-Studios in Kalifornien gedreht. Die Außenaufnahmen fanden in London und Marokko statt.

Oscar®
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