Star Trek II - Der Zorn des Khan

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Star Trek II - Der Zorn des Khan
Titel USA: Star Trek II: The Wrath Of Khan
Genre: SF-Abenteuer
Farbe, 1982, 12

Kino USA: -
Kino Deutschland: 4. November 1982
Laufzeit Kino: 113 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 8. November 2001
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 109 Minuten



Inhalt James T. Kirks altem Kontrahenten Khan ist es gelungen, mit Hilfe einer Truppe genmanipulierter Elite-Soldaten ein Raumschiff der Föderation zu kapern. Mit dem Sternenkreuzer greift Khan ein Raumlabor an, in dem an einem neuartigen, streng geheimen Projekt gearbeitet wird: "Genesis" ist das Codewort für ein Gerät zur Materieumwandlung, das in den falschen Händen zur furchtbaren Waffe werden kann.

Auf einem Routineflug gerät die Enterprise ins Kreuzfeuer von Khans Truppen. Obwohl das Schiff schwer beschädigt ist, gelingt es Admiral Kirk und seiner Mannschaft, den gekaperten Kreuzer zu zerstören. Aber Khan, der besessen ist von dem Gedanken, Kirk zu töten, aktiviert den Materieumwandler: für die Enterprise scheint das Ende gekommen. Da wirft sich Mr. Spock in die Bresche.

Ohne zu zögern setzt er sein Leben ein, und tatsächlich gelingt der Enterprise die Flucht. Die Mannschaft glaubt, Spocks Schicksal sei besiegelt. Aber die Leiche des genialen Vulkaniers ist unter dem Einfluss des "Genesis"-Experiments in einer molekülveränderten Sphäre gelandet. Einer Welt, in der nichts unmöglich ist ...


Darsteller & Stab Darsteller: William Shatner (James T. Kirk), Leonard Nimoy (Mr. Spock), DeForest Kelley (Dr. Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery Scott), George Takei (Sulu), Walter Koenig (Pavel Chekov), Nichelle Nichols (Lt. Uhura), Bibi Besch, Paul Winfield (Terrell) Kirstie Alley (Lt. Saavik), Ricardo Montalban (Khan)

Stab:Regie: Nicholas Meyer • Produzenten: Robert Sallin für Paramount • Drehbuch: Jack B. Sowards • Vorlage: Story von Harve Bennett, Jack B. Sowards • Filmmusik: James HornerKamera: Gayne Rescher • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: William Paul Dornisch • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der überwältigende Erfolg von Star Trek - Der Film, der allein in der Startwoche rund 17 Millionen Dollar eingespielt hatte, bewog die Produzenten bei Paramount zu einer Fortsetzung des Leinwandabenteuers. Die Fans blieben dem Unternehmen treu - zumal das Sequel im Geist der Original-Fernsehserie näher ist als Star Trek - Der Film. Drehbuchautor Jack B. Sowards und der Regisseur Nicholas Meyer, der mit dem preisgekrönten Fantasyfilm Time After Time - Flucht in die Zukunft sein originelles Debüt abgeliefert hatte, reaktivierten nicht nur die alte Crew um Kirk, Spock und Co., sondern auch einen der eindrucksvollsten Schurken in der Geschichte der Enterprise.

Lexikon des internationalen Films: Gegenüber den Folgen der erfolgreichen Fernsehserie bietet der zweite Aufguss der dürftigen Geschichte außer pseudowissenschaftlichem Gerede nichts wesentlich Neues.

New York Times: Sehenswert!


Hintergrund Ricardo Montalbán (Cheyenne, Sweet Charity, Fantasy Island), der den Khan als "klassischen Comic-Strip-Bösewicht" spielt, ist der eigentliche Star des Films. Die Handlung basiert auf der "Raumschiff Enterprise"-Folge "Der schlafende Tiger" ("Space Seed"), die damit endete, dass Kirk den genetisch veränderten Supermenschen Khan besiegt auf einem unbewohnten Planeten absetzt.

"Variety" lobt vor allem die Spezialeffekte aus George Lucas' Firma Industrial Light & Magics: "Zu den Höhepunkten gehört eine Demonstration des 'Genesis'-Effekts, der die Oberfläche eines Planeten verwandelt." Über den technischen Spielereien hat der Film allerdings seine Charaktere nicht vergessen.

Die alte Enterprise-Crew befindet sich in Bestform und liefert die typischen Plänkeleien mit viel Witz ab. Sogar Spock (Leonard Nimoy), der eine attraktive vulkanisch-romulanische Kollegin (Kirstie Alley aus Kuck 'mal, wer da spricht) in die Pflichten eines Starfleet-Offiziers einzuweisen hat, scheint recht entspannt - "Nobody's perfect," belehrt er seine Schülerin, als sie Captain Kirk alias William Shatner enttäuschend "menschlich" findet.

Die Ankündigung, dass Spock in diesem Film sterben würde, brachte übrigens die Fans in Rage, und nach einer Welle von empörten Briefen und Anrufen ließ das Studio endlich durchsickern, dass der Titel der geplanten Fortsetzung Auf der Suche nach Mr. Spock lauten würde - in den geheimnisvollen Weiten des "Star Trek"-Universums ist nicht einmal der Tod für immer.

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Szenenfoto
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