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Die Restaurierung und dauerhafte Erhaltung der großen Meisterwerke des us-amerikanischen wie des internationalen Films hat in den letzten Jahren erfreulicherweise nicht nur an Interesse, sondern auch an Aktivitäten zugenommen.
Zwei Männer, die sich diesbezüglich bereits große Verdienste erworben haben, sind Robert Harris und James Katz. Ihnen ist es zu danken, dass Meisterwerke wie Lawrence von Arabien, Spartacus und My Fair Lady nicht nur vor dem Verfall bewahrt und restauriert werden konnten, sondern auch in ihrer ursprünglichen Fassung, dem "directors cut" wiederhergestellt wurden. Ausgestattet mit den entsprechenden finanziellen Mitteln von Universal, gingen Robert Harris und James Katz nun daran, eines der ultimativen Meisterwerke des "Gruselmeisters" Alfred Hitchcock der Nachwelt zu erhalten. "Es ist sehr viel schwieriger einen Film zu reparieren, als ihn herzustellen", erklären die beiden Spezialisten und verweisen darauf, dass das Original- Vertigo-Filmmaterial seit 17 Jahren ungeschützt in einem unterkühlten Lagerhaus aufbewahrt worden war. Was die alten Filmbüchsen den beiden Restauratoren dann offenbarten, war ein nur noch kläglich erhaltener Film, der in akribischer Kleinarbeit wiederhergestellt wurde. Da Vertigo ursprünglich im heute nicht mehr gebräuchlichen Vistavison-Format gedreht worden war, erstellten Robert Harris und James Katz eine 70-mm-Kopie mit Namen "Super Vista Vison 70", die das gleiche Bildformat mit entsprechend hoher Auflösung garantiert. Ausgesprochen problematisch war die Rekonstruktion des ursprünglichen Farbschemas. Alfred Hitchcock und sein Kameramann Robert Burks hatten bewusst mit Farbstichen und Tönungen gearbeitet. Um die ganze Tiefe des Soundtracks von Bernard Herrmann wieder zu erreichen, bedurfte es gleichermaßen umfangreicher Recherche- und Aufarbeitungen. Dem heutigen Standard entsprechend, wurde Bernard Herrmanns genialer Soundtrack digitalisiert. |
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