Star Trek 3 - Auf der Suche nach Mr. Spock

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Titel Deutschland: Star Trek 3 - Auf der Suche nach Mr. Spock
Titel USA: Star Trek 3: The Search For Spock
Genre: SF-Abenteuer
Farbe, USA, 1983

Kino USA: -
Kino Deutschland: 16. November 1984
Laufzeit Kino: 106 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 11. Oktober 2001
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 102 Minuten



Inhalt Die Enterprise ist auf dem Rückweg zur Basis - ohne Mr. Spock, der im Kampf um die Wunderwaffe "Genesis" sein Leben für die Mannschaft geopfert hatte. Spocks Vater Savik glaubt freilich, das der Geist seines Sohnes überlebt hat und bittet Kirk, mit Spocks Leiche nach Vulkan zu reisen, um ihn auf dem Heimatplaneten zur Ruhe zu betten.

Gegen den Befehl der Admiralität bricht die Enterprise erneut in die unendlichen Weiten des Alls auf. Auf ihrer Reise mußs die Mannschaft an Bord mit einem außergewöhnlichen Fall von Seelenwanderung fertigwerden, denn der verschollene Spock hat sich unter dem Einfluss der "Genesis"-Wirkung tatsächlich wieder regeneriert und in ein lebendes Wesen verwandelt. Sein Geist ist bei diesem Prozess allerdings auf Abwege geraten und weilt nun im Körper des reichlich verwirrten Dr. McCoy.

Als sich das Schiff seinem Ziel nähert, wird es angegriffen: Der Klingonen-Kommandant Kruge will das Geheimnis um "Genesis" lüften und den Materieumwandler in seinen Besitz bringen. Commander Kirk greift zu einer List und lässt sich zum Schein auf Verhandlungen mit den Klingonen ein ...


Darsteller & Stab Darsteller: William Shatner (Admiral James T. Kirk), Leonard Nimoy (Mr. Spock), Deforest Kelly (Dr. Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery Scott), George Takei (Sulu), Walter Koenig (Pavel Chekov), Nichelle Nichols (Lt. Uhura), Mark Lenard (Sarek), Merritt Butrick (Dr. David Marcus), Judith Anderson (Hohepriesterin T'Lar), Robin Curtis (Lt. Saavik), Scott McGinnis (Mr. Adventure), Robert Hooks (Admiral Morrow), Christopher Lloyd (Kruge)

Stab:Regie: Leonard Nimoy • Produzenten: Harve Bennett für Paramount • Drehbuch: Harvey Bennett • Vorlage: Charaktere von Gene Roddenberry • Filmmusik: James HornerKamera: Charles Correll • Spezialeffekte: Industrial Light & Magic • Ausstattung: - • Schnitt: Robert F. Shugrue • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: George Lucas' Special Effects-Firma "ILM" hat mit "hervorragenden Miniaturen und Animationen ... von außerordentlich realistischer Wirkung" ("Variety") und "verbesserter Technik" ("film-dienst") ganze Arbeit geleistet. Dabei erdrücken die optischen Gimmicks jedoch nie die Entwicklung der Charaktere: Nimoys einfühlsame, "schauspieler-orientierte Regie" ("Variety") treibt das vertraute Ensemble zu Höchstleistungen.

Lexikon des internationalen Films: Aufwändiges Weltraumspektakel mit viel Ideologie und gegenüber den ersten Filmen verbesserter Tricktechnik.

Blickpunkt Film: Ein mächtiges Weltraumspektakel.


Hintergrund Um die Wende zu den 80ern hatte Leonard Nimoy mit seinem Buch "Ich bin nicht Spock" (allerdings erschien 1996 sein neues Werk: "Ich bin Spock") wilde Spekulationen ausgelöst: Es hieß, der Schauspieler sei es leid, mit seiner populären Rolle verwechselt zu werden, und er habe angekündigt, nie mehr den Kommandostand der Enterprise zu betreten. Fünf Jahre später freilich stand er wieder zur Verfügung, als es darum ging, ein Sequel zu den ersten beiden, überaus erfolgreichen "Star Trek"-Kinofilmen zu drehen.

"Ich sagte sofort zu," gab Nimoy zu Protokoll, "und als man mich fragte, was ich denn am liebsten tun würde, antwortete ich 'Regie führen'." In Auf der Suche nach Mr. Spock absolviert das Multitalent - Nimoy ist nicht nur als Darsteller und Filmemacher (unter anderem "Drei Männer und eine kleine Lady") erfolgreich, sondern hat auch mehrere Gedichtbände veröffentlicht - nur einen kurzen Auftritt als schlitzohriger Vulkanier: Er erweckt sich hier kurioserweise selbst zum Leben, nachdem die Fans in den USA das Studio bestürmt hatten, Spock nicht sterben zu lassen.

"Wer mit Mr. Spock und dem Raumschiff Enterprise aufgewachsen ist, wird wohl jede Wiederauferstehung der Vulkanier-Seele gerührt als langohrige Jugenderinnerung genießen," schrieb die "Abendzeitung" über das neue Filmabenteuer, das bei einem Budget von 16 Millionen Dollar allein in den USA 76 Millionen einspielte.

Als Gast und klingonischer Superschurke ist in dieser Folge übrigens der Star-Komödiant Christopher Lloyd zu sehen, bekannt aus Genre-Persiflagen und Action-Komödien wie "Addams Family" oder ""Zurück in die Zukunft".

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