Mach's noch einmal Sam

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Mach's noch einmal Sam
Titel USA: Play It Again Sam
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1972

Kino USA: 4. Mai 1972
Kino Deutschland: 19. April 1973
Kino Österreich: 19. April 1973
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 7. November 2002
Video Deutschland: 1988
Laufzeit DVD/Video: 82 Minuten



Inhalt Wie Humphrey Bogart in "Casablanca" lässig im Trenchcoat, männlich, cool, Egozentriker aus Überzeugung, so möchte Alan gern sein. Aber er scheitert an der Diskrepanz zwischen Wollen und Können - ist er doch der Prototyp eines Softies - gefühlsbetont, chaotisch, unsicher.

Nachdem die Tür hinter Ehefrau Nancy endgültig ins Schloss gefallen ist, steht der Filmkritiker vor dem Problem, eine neue Partnerin zu finden. Alans Freunde, das Ehepaar Dick und Linda, wollen ihm helfen, doch ihr Erfolg ist bescheiden.

Im Flirten hoffnungslos aus der Übung und von Natur aus ein Tollpatsch, enden alle Versuche Alans kläglich. Von seiner Hilflosigkeit überwältigt und vom Ehemann verenachlässigt, wird ausgerechnet Linda für Alan zum Prüfstein.

dass sie die Frau seiner Träume ist, steht außer Zweifel, aber sie ist gleichzeitig die Frau seines Freundes. In diesem Zustand tiefster Verstörtheit hat Alan eine Vision - Bogart höchst persönlich erteilt Nachhilfe in Liebesdingen. Plötzlich weiß Alan, was er zu tun hat ...


Darsteller & Stab Darsteller: Woody Allen (Alan Felix), Diane Keaton (Linda Christie), Susan Anspach (Nancy Felix), Tony Roberts (Dick Christie), Jerry Lacy (Humphrey Bogart), Jennifer Salt (Sharon Lake), Joy Bang (Julie), Viva (Jennifer)

Stab:Regie: Herbert Ross • Produzenten: Arthur P. Jacobs für Rollins Joffe Production • Drehbuch: Woody Allen • Vorlage: Bühnenstück "Mach's noch einmal Sam" von Woody Allen • Filmmusik: Billy Goldenberg • Kamera: Owen Roizman • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ed Wittstein • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Witzige und intelligente Komödie, zu der Woody Allen auch die Theatervorlage lieferte. Die Mischung aus spezifisch jüdischer Scharfzüngigkeit und amerikanischem Slapstick, melancholischem Psychogramm und purem Klamauk ist manchmal etwas unausgewogen; den Unterhaltungswert mindert das nicht.

Sam Sutherland (Amazon.de): Ein Vorläufer zu den tieferen Gefühlen, die in den früheren Regiebemühungen des Stars fehlen, die aber bald seine rührendsten Komödien der 70er Jahre durchdringen sollten. Mach's noch einmal, Sam markiert auch den Beginn von Allens Beziehung mit Diane Keaton. Darüber hinaus unterstreicht er Allens Entwicklung hin zu einer zufriedenstellenderen Auseinandersetzung zwischen Kopf und Herz.

VideoWoche: Köstliche und immer wieder sehenswerte Woody Allen-Komödie. Obwohl dieser Film bereits in den frühen siebziger Jahren entstand, kann er auch heute noch begeistern.

Kölner Stadt-Anzeiger: Eine intelligente und witzige Komödie um einen linkischen Filmjournalisten, der mehr in der Traumwelt des Kinos als in der Realität lebt.

DVD & Video Report: Köstliche und immer wieder sehenswerte Woody Allen-Komödie.

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Dirk Jasper FilmLexikon

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