E. T. - Der Außerirdische

Ausführlicher Inhalt

Er hat schlicht und einfach den Abflug seines Raumschiffes verpasst und irrt jetzt durch eine Welt, die er nicht kennt, die ihm unheimlich und bedrohlich vorkommt. Er, nennen wir ihn E. T., den Außerirdischen, ist ein Pechvogel auf der dringenden Suche nach einer Möglichkeit, mit seinesgleichen in Kontakt zu treten. Er will wieder abgeholt werden von diesem Planeten, den wir als die Erde kennen.

Es ist dunkel und E. T. findet in einem Geräteschuppen Unterschlupf. Hier trifft er auf ein für ihn seltsames Wesen. Es ist größer als der kleine Außerirdische mit den großen Augen und dem Leuchtfinger, es läuft auf zwei Beinen und spricht mit einer für E. T. nicht verständlichen Sprache. Aber dieses Wesen, der zehnjährige Elliott (Henry Thomas) aus der Gattung Mensch, ist freundlich zu E. T.

Elliott nimmt E. T. mit ins Haus. Dort lebt Elliott zusammen mit seiner Mutter Mary (Dee Wallace Stone), seiner jüngeren Schwester Gertie (Drew Barrymore) und dem älteren Bruder Michael (Robert MacNaughton). Der Vater hat die Familie vor geraumer Zeit verlassen.

Elliott stellt E. T. seinen Geschwistern vor, die überrascht von der hohen Intelligenz und der Auffassungsgabe des fremden Wesens sind. E. T. findet sich schnell in dieser neuen Welt zurecht. Er lernt die Sprache der Menschen, erfährt was ein Kühlschrank ist und was ein Zuviel an Bier bedeutet, er ist verblüfft von amerikanischen Fernsehprogrammen und er beginnt aus Technik-Schrott einen Funkapparat zu bauen. Damit will er "nach Hause" telefonieren. Dringend, wie schon gesagt. Es gelingt E. T. unter Mithilfe seiner neuen Freunde auch tatsächlich, einen Funkspruch ins All abzusetzen.

Doch ganz so harmonisch läuft E. T.'s Besuch auf unserem Planet in der Folge nicht ab. Die NASA, die die Landung des fremden Raumschiffes und dessen Start registriert hatte, ist auf der Suche nach E. T. - und man ist dabei erfolgreich.

Schnell ist Elliotts Heim von Wissenschaftlern und FBI-Agenten in Beschlag genommen und zu einem sterilen Hochsicherheits-Bereich umgewandelt worden. E. T., nun in der Obhut von neugierigen Wissenschaftlern und Beamten wie Keys (Peter Coyote), geht es von Stunde zu Stunde schlechter. Angeschlossen an medizinische Gerätschaften, stirbt der kleine Mann von einem fremden Stern ...

Die Wissenschaftler packen ihn in Alufolien und bergen seinen Leichnam in einer sargähnlichen Gefriertruhe. Dort darf dann auch Elliott von seinem Freund Abschied nehmen. Doch mit E. T. scheint ein Wunder zu geschehen: Mit Elliott an seiner Seite, beginnt das rotglühende, blubbernde Herz des Wesens wieder zu strahlen ...

Aber nur Elliott bemerkt es, und als E. T. in einen Ambulanzwagen gelegt wird, entführen Elliott und sein Bruder das Auto, um den wieder quicklebendigen E. T. zu einer Waldlichtung zu bringen, wo minütlich die Landung von seinem Raumschiff erwartet wird ...

Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Elliott und seine Freunde versuchen auf ihren Fahrrädern die Staatsgewalt abzuhängen. E. T., der sich im Korb von Elliotts Bike versteckt hält, trägt das Seine dazu bei: Er bringt seinen Freunden auf ihren Fahrrädern das Fliegen bei. Und so erreichen sie rechtzeitig den Landeplatz, an dem bereits ein hell erleuchtetes UFO auf E. T. wartet.

Der Abschied aber fällt nicht leicht ...

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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