Star Trek 4 - Zurück in die Gegenwart

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund •

Titel Deutschland: Star Trek 4 - Zurück in die Gegenwart
Titel USA: Star Trek 4: The Voyage Home
Genre: SF-Abenteuer
Farbe, USA, 1986

Kino USA: -
Kino Deutschland: 26. März 1987
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 122 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt James T. Kirk und die Enterprise-Mannschaft haben die Suche nach Mr. Spock erfolgreich abgeschlossen und befinden sich mit dem klingonischen Raumschiff "Bounty" auf dem Rückweg vom Planeten Vulkan. Plötzlich fängt die Crew jedoch einen Notruf von der Erde auf: Eine riesige Sonde, die unentschlüsselbare Signale sendet, nähert sich dem Heimatplaneten und zieht alle Energie von ihm ab - die Starflotten-Führung rechnet mit einer Katastrophe.

Spock gelingt es, die fremde Botschaft zu identifizieren: Es handelt sich um die Gesänge der längst ausgestorbenen irdischen Buckelwale. Daraufhin beschließt Kirk, ins 20. Jahrhundert zurückzureisen und - gewissermaßen rückwirkend - einen Buckelwal zu retten, der mit der Sonde kommunizieren kann. Die "Bounty" landet im San Francisco der 80er, und im Meeresbiologischen Institut entdecken Kirk, Spock und McCoy ein Walpärchen, das für ihre Zwecke geeignet wäre.

Aber die merkwürdig gekleideten, etwas exzentrisch wirkenden Herren erregen das Misstrauen der Biologin Gillian Taylor. Die Mission kompliziert sich noch, als das Institut die Tiere freilässt: Im offenen Meer sind sie den Attacken eines Walfängers ausgesetzt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Leonard Nimoy (Mr. Spock), William Shatner (James T. Kirk), Nichelle Nichols (Uhura), DeForest Kelley (Dr. Leonard McCoy), James Doohan (Scotty), Walter Koenig (Chekov), George Takei (Sulu), Catherine Hicks (Dr. Gillian Taylor), Mark Lenard (Sarek), Robin Curtis (Lt. Seavik), Jane Wyatt (Amanda)

Stab:Regie: Leonard Nimoy • Produktion: Harve Bennett für Paramount • Drehbuch: Steve Meerson, Peter Krikes, Harve Bennett, Nicholas Meyer • Vorlage: - • Filmmusik: Leonard RosenmanKamera: Don Peterman • Spezialeffekte: Industrial Light & Magic • Ausstattung: Jack T. Collins • Schnitt: Peter Berger • Kostüme: Robert Fletcher • Make Up: - • Ton: Terry Porter, Dave Hudson, Mel Metcalfe, Gene S. Cantamessa • Ton(effekt)schnitt: Mark Mangini • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: "Star Trek" - und das ist vermutlich eines der Erfolgsgeheimnisse der unsterblichen Science-fiction-Serie - hat etwas von einem Familienunternehmen: Was die Fans bei der Stange hält, sind nicht zuletzt die vertrauten Gesichter von William Shatner & Co. Der vierte "Enterprise"-Kinofilm versammelt nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera bekannte Namen: Regie führte - zum zweitenmal - Leonard Nimoy; als Ko-Autor zeichnet Genre-Spezialist Nicholas Meyer, der seinerseits den zweiten Teil der Leinwand-Abenteuer in Szene gesetzt hat. Von seinen Vorgängern unterscheidet sich Zurück in die Gegenwart durch einen ironischen Tonfall und eine Geschichte, die zivilisationskritische Züge hat, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen. Die erfrischende Komik des Films ergibt sich vor allem aus dem unvermeidlichen Clash zwischen SF-Ambiente und zeitgenössischer Lebensart. Leonard Nimoys Mr. Spock etwa tritt hier in einem kuriosen vulkanischen Gewand auf, das an einen Bademantel erinnert, aber wenn ihn die Menschen des 20. Jahrhunderts schief ansehen, ist sein Chef Kirk um Erklärungen nicht verlegen: "In den 60ern war er ein Anhänger des "Free Speech Movement" in Berkeley. Ich glaube, er hat ein bißchen zuviel LDS (Anmerkung der Redaktion: Kirk meinte wohl LSD) genommen."

Heyne Film-Jahrbuch 1988: Leonard Nimoys Greenpeace-Pamphlet wirkt in seiner unverblümten Direktheit eher albern: diverse Kulturschock-Gags, seine cleveren Insider-Spielchen mit den Charakteren und auch die im Vergleich zu den Vorläufern wesentliche vorlagengetreuere Synchronisation retten den zu groß geratenen Fernsehfilm jedoch des öfteren vor sich selbst.

Lexikon des internationalen Films: Die formal und inhaltlich belanglose Science-Fiction-Unterhaltung gewinnt allenfalls durch ihr Eintreten für die von der Ausrottung betroffenen Wale an Interesse.

Cinema: Zur gewohnten "Star Trek"-Romantik gesellt sich eine Spur aktueller Umweltproblematik: Kirk & Co. schützen in bester Greenpeace-Manier aussterbendes Tierleben.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 1986 für Don Peterman (Kamera)
  • Oscar-Nominierung für 1986 für Leonard Rosenman (Musik)
  • Oscar-Nominierung für 1986 für Terry Porter, Dave Hudson, Mel Metcalfe, Gene S. Cantamessa (Ton)
  • Oscar-Nominierung für 1986 für Mark Mangini (Toneffektschnitt)

Hintergrund "Der Film", so schreibt "Variety", ist "wärmer, witziger, sozial bedeutsamer und näher am TV-Original als die vorausgegangenen Kino-Odysseen". Die "New York Times" meint: "Es hat etwas sehr Anrührendes, den Mitgliedern der alten Crew dabei zuzusehen, wie sie sich in den Straßen von San Francisco bewegen, wie sie nach Walen forschen und versuchen, sich zu erinnern, wo sie ihr Auto geparkt haben (...) Mr. Leonard Nimoy, der hier Regie geführt hat, sollte vielleicht alle "Star Trek"-Filme inszenieren (...) indem er der Geschichte eine besondere Leichtigkeit verleiht, tut er viel für die Langlebigkeit der Serie."
Oscar®
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