Star Trek VI - Das unentdeckte Land

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Titel Deutschland: Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Titel USA: Star Trek VI - The Undiscovered Country
Genre: Science Fiction
Farbe, USA, 1991

Kino USA: 6. Dezember 1991
Kino Deutschland: 5. März 1992
Laufzeit Kino: 113 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 15. Februar 2001
Video Deutschland: 16. September 1992
Laufzeit DVD/Video: 109 Minuten

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Inhalt Im Jahr 2291. Nach Jahren des Kalten Krieges sind die Klingonen zu Friedensverhandlungen mit der Föderation bereit. Captain Kirks "Enterprise" soll der klingonischen Delegation unter der Leitung von Kanzler Gorkon und General Chang sicheres Geleit geben. Doch plötzlich wird das klingonische Raumschiff beschossen - von der "Enterprise", wie es scheint.

Gleichzeitg beamen sich im allgemeinen Aufruhr zwei in Sternenflotten-Uniformen gekleidete Attentäter auf das angeschlagene Schiff und töten den Kanzler. Die Klingonen bezichtigen Kirk und Dr. McCoy des Attentats und drohen mit dem Abbruch der Verhandlungen, wenn die beiden nicht vor ein klingonisches Gericht gestellt werden. Kirk und "Pille" werden zu lebenslanger Haft auf einem Eisplanten verurteilt.

Während die beiden nach einer Fluchtmöglichkeit suchen und dabei in höchster Lebensgefahr schweben, übernimmt Spock das Kommando und beginnt gemeinsam mit der Crew der "Enterprise", die wahren Attentäter zu suchen.

Als sie einem intergalaktischen Komplott auf die Spur kommen, beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, in dem Spock versucht, das Leben seiner Freunde zu retten und einen Anschlag auf den friedensbereiten Präsidenten der Föderation zu verhindern ...


Darsteller & Stab Darsteller: William Shatner (Captain James T. Kirk), Leonard Nimoy (Mr. Spock), DeForest Kelley (Dr. Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery Scott), Walter Koenig (Commander Pavel Chekov), Nichelle Nichols (Commander Uhura), Kim Cattrall (Lt. Valeris), George Takei (Sulu), Christopher Plummer (General Chang), Iman (Marita), David Warner (Kanzler Gorkon), Michael Dorn, Rosana DeSoto

Stab:Regie: Nicholas Meyer • Produzenten: Ralph Winter, Steven-Charles Jaffe für Paramount • Drehbuch: Nicholas Meyer, Denny Martin Flinn • Vorlage: Story von Leonard Nimoy, Lawrence Konner, Mark Rosenthal; Charaktere von Gene Roddenberry • Filmmusik: Cliff Eidelman • Kamera: Hiro Narita • Spezialeffekte: Terry D. Frazee, Scott Farrar • Ausstattung: Herman Zimmerman, Mickey S. Michaels • Schnitt: Ronald Roose • Kostüme: Dodie Shepard • Make Up: Michael Mills, Edward French, Richard Snell • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Donald R. Pike •


Filmkritiken VideoWoche: Zum 25. Jubiläum sticht die Altherrenriege des Raumschiffs Enterprise ein endgültig letztes Mal - mit Haarteilen und sichtlichem Übergewicht - in die ewige See des Weltalls und erweist sich dabei als so spritzig und abenteuerlustig wie schon lange nicht mehr. Regisseur Nicholas Meyer (Star Trek II - Der Zorn des Khan) inszenierte das flotte Abenteuer des in Ehren ergrauten Weltraumseniorenheims als Parabel auf das Ende des Ost-West-Konflikts in unserer Zeit. Mit großartigen 'production values' und perfekten 'special effects' kann die Enterprise auf ihrem letzten Trip vollends überzeugen.

Jeff Shannon (Amazon.de): Nach Star Trek V - Am Rande des Universums konnte es nur besser werden, und Nicolas Meyer, Regisseur von Star Trek II - Der Zorn des Khan, stellte mit Star Trek 6 - Das unentdeckte Land die klassische Mischung aus Weltraumoper, intelligenter Handlung und fesselndem Zusammenspiel von handfesten Helden und schrecklichen Bösewichtern wieder her.

Lexikon des internationalen Films: Science-Fiction-Abenteuer mit Ansätzen zur Selbstironie und nostalgischem Touch; mit viel Tricktechnik zeitgemäß aufgebessert.

Berliner Morgenpost: Unterhaltsames High-tech-Kino mit dollarschweren Effekten und einem Schuss Selbstironie.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 1991: Michael Mills, Edward French, Richard Snell (Make-Up)

Hintergrund Deutsche Erstaufführung bei den 42. Internationalen Filmfestspielen in Berlin 1992. Darsteller, Co-Autor und Executice Producer Leonard Nimoy wollte mit der von ihm entwickelten Story um die Versöhnung mit den Klingonen die politischen Umwälzungen im Osten 1991 widerspiegeln; der Film lief denn auch, ungewöhnlich für ein Mainstream-Sci-Fi-Projekt, bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. "Filmecho/Filmwoche" befand, dass dieses Enterprise-Abenteuer "ganz gut den charmanten Charakter" der in SAT.1 ausgestrahlten Kult-Reihe trifft.

Eigentlich sollte dies - mal wieder - das letzte Abenteuer des Raumschiffes werden - doch aufgrund des großen Erfolges entschloss man sich zu einer weiteren Leinwandfassung: 1994 hatte "Star Trek - Treffen der Generationen" Premiere.

Oscar®
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Dirk Jasper FilmLexikon

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