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Titel Deutschland: Lawrence von Arabien Titel USA: Lawrence Of Arabia Genre: Abenteuer Farbe, USA, 1962
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InhaltWährend des Ersten Weltkriegs hoffen die Briten auf einen Aufstand der Araber gegen die Türken. Der junge englische Offizier und Arabienkenner Thomas E. Lawrence sucht deshalb im Auftrag der britischen Armee Kontakt zum arabischen Führer Prinz Feisal.Schon bald gewinnt der charismatische, tollkühne Lawrence das Vertrauen der Araber und vereint die untereinander verfeindeten Stämme zu einer schlagkräftigen Armee, die er in den Kampf gegen die Türken führt. Darsteller & StabDarsteller (Rolle): Peter O'Toole (Thomas E. Lawrence), Alec Guiness (Prinz Feisal), Anthony Quinn (Auda Abu Tayi), Jack Hawkins (General Allenby), José Ferrer (Türkischer Bey), Anthony Quale (Colonel Harry Brighton), Claude Rains (Mr. Dryden), Arthur Kennedy (Jackson Bentley), Omar Sharif (Sherif Ali Ibn El Kharisch)Stab: • Regie: David Lean • Produktion: Sam Spiegel für Horizon • Drehbuch: - • Vorlage / Buch zum Film: Autobiografie "Die sieben Säulen der Weisheit" von Thomas E. Lawrence • Filmmusik: Maurice Jarre; Supervisor: - • Kamera: Fred A. Young • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte: - • Ausstattung: John Box, John Stoll, Dario Simoni • Schnitt: Anne Coates • Kostüme: - • Maske: Make up: -; Frisuren: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Casting: - • FilmkritikenDirk Jasper FilmLexikon: Die grandiosen Aufnahmen stammen von Freddie Young, David Leans ständigem Kameramann (drei "Oscars"). Thomas E. Lawrence wird von Peter O'Toole gespielt, der war bis dahin kaum bekannt und wurde von Produzent Sam Spiegel entdeckt. Für Peter O'Toole bedeutete diese Rolle den Durchbruch ("Oscar"-Nominierung). Neben Alec Guinness und Anthony Quinn beeindruckt Omar Sharif als Sherif Ali Ibn El Kharisch. Für diese Leistung bekam er ebenfalls eine "Oscar"-Nominierung.Lexikon des internationalen Films: Der von großartigen Darstellern getragene Film, dessen visuelle Bildkraft der Wüstenszenen überwältigt, legt weniger Wert auf breit ausgespielte Kampfhandlungen, sondern macht die entbehrungsreichen Wüsteritte, die Einsamkeit und die ungeheure Kraftanstregung augenfällig. Der Film kam 1990 erneut in die Kinos, diesmal in der von Richard A. Harris rekonstruierten Fassung. Erst in dieser 30 Minuten längeren Version wird die charismatische, aber gebrochene Führerpersönlichkeit Thomas E. Lawrence' erfahrbar, der mal in die Rolle des Erlösers, mal in die des blindwütigen Rächers schlüpft, unter seiner homosexuellen Neigung leidet, masochistische Anwandlungen hat und aus seiner Eitelkeit keinen Hehl macht. Der faszinierende Film ist kein Geschichtsbild, vielmehr eine höchst subjektive Zusammenfassung der historischen Ereignisse. Frankfurter Rundschau: Natürlich kann man den Film auch als reinen Männerfilm lesen, in dem nicht zufällig die Frauen an den Rand des Spektakels auf die Zuschauerposition mit Verpflichtung zu anfeuernden Zwischenrufen verschoben sind; auch als doppelzüngiger Film über die Kolonialgeschichte der Sexualität, in der die Überschreitung von Körpergrenzen als weit bedeutender erlebt wird als der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches. Der Spiegel: Keine Minute ist David Leans Monumentalwerk langweilig. Die Kamera verherrlicht distanzlos den Helden (und damit die britische Kolonialgeschichte) ebenso wie die Weite der Wüste. Kölner Stadt-Anzeiger: Eines der grandiosesten Kino-Abenteuer, die je gefilmt worden sind. Oscar®
HintergrundDavid Lean hatte 1957 mit Die Brücke am Kwai eine Reihe von Superproduktionen mit großem Budget und Staraufgebot begonnen.Gedreht wurde an schwer zugänglichen Originalschauplätzen in der arabischen Wüste. Dabei machten dem Filmteam auch die extremen klimatischen Bedingungen zu schaffen. Zum Weiterlesen
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