Der Tod kommt zweimal
• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Tod kommt zweimal
Titel USA: Body Double
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 1984, FSK 16

Kino Deutschland: 1985-01-25
Laufzeit Kino: 118 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 113 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 2000-02-01
Laufzeit DVD: 110 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Jake Scully ist in Hollywood ein zweitklassiger, arbeitsloser Schauspieler, aber er wartet auf seine große Chance. Jake, vom Pech verfolgt, verliert fast gleichzeitig seinen aktuellen Job, seine Freundin und seine Wohnung.

Da kommt ihm das Angebot seines Bekannten Sam Bouchard gerade recht, in dessen Appartment zu wohnen, während er verreist ist. Zu den Attraktionen der luxuriösen Wohnung zählt auch ein Fernrohr. Um sich die Zeit zu vertreiben, beobachtet Jake allabendlich hautnah durch das Teleskop, wie sich die schöne Gloria Revelles im Haus gegenüber in ihrem Schlafzimmer selbstverliebt entblättert.

Szenenfoto Eines Abends beobachtet er, wie ein Indianer in Glorias Wohnung einbricht und sie mit einem riesigen Bohrer brutal ermordet. Die Polizei vermutet in ihrem einzigen Zeugen den Mörder oder doch zumindest einen Komplizen.

Da entdeckt Jake durch Zufall, dass die Porno-Queen Holly als Double für Gloria engagiert wurde und mit ihrem Striptease nur ein Ziel hatte: Jakes Aufmerksamkeit zu erregen. Jake will den Mord aufklären, zufällig findet er ein Video, dass ihn auf einen anderen Mörder schließen läßt!

Die Spuren führen ihn tiefer und tiefer in die skrupellosen Machenschaften der Pornofilmindustrie. Und die fackelt nicht lange, aus dem Jäger wird ein Gejagter. Irgend jemand hat ein teuflisches Komplott gesponnen. In dessen Mittelpunkt: Jake ...


SzenenfotoDarsteller: Craig Wasson (Jake Scully), Melanie Griffith (Holly), Gregg Henry (Sam Bouchard), Deborah Shelton (Gloria Revelles), Guy Boyd (Jim McLean), Dennis Franz (Rubin), Rebecca Stanley (Kimberly), Al Israel (Corso)

Regie: Brian de Palma

Stab: • Produzenten: Brian de Palma für Columbia-Delphi • Drehbuch: Robert J. Avrech, Brian de PalmaVorlage: Story von Brian de PalmaFilmmusik: Pino Donaggio • Kamera: Stephen H. Burum • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ida Random • Schnitt: Jerry Greenberg, Bill Pankow • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Alfred Hitchcock, Meister des Suspense, stand Pate bei diesem Psychothriller der Extraklasse. Insbesondere Vertigo und Das Fenster zum Hof zitiert Brian de Palma mit ebenso viel Intelligenz wie Wonne. Doch die Parallelen gehen noch weiter: Mit Melanie Griffith spielt die Tochter von Hitchcocks Lieblingsblondine Tippi Hedren (Die Vögel, Marnie). "Der Tod kommt zweimal" ist der Lieblingsfilm von Brett Easton Ellis' Anti-Held und Serienmörder im Kultroman "American Psycho".

Lexikon des internationalen Films: Ein technisch durchaus virtuoser Thriller über die Relativität von Schein und Sein, garniert mit Hinweisen auf die eigene Unernsthaftigkeit. Allzu aufdringlich und auch nicht sonderlich spannend werden dabei zahlreiche Motive der Hitchcock-Filme Das Fenster zum Hof und Vertigo ausgebeutet, wobei sich der erotische und gewalttätige Aspekt unangemessen voyeuristisch aufdrängen.

Frankfurter Rundschau: Ein mit Raffinesse und Eleganz inszenierter Film. Ja, eine Inszenierung, mehrfach und doppelbödig, eine ironische Selbstdarstellung des Filmgewerbes zugleich, schwereloses Spiel des Films mit sich selbst.

TV Today 20/1997: Gänsehaut garantiert, auch wenn Regisseur Brian de Palma wieder mal bei seinem großen Vorbild Alfred Hitchcock geklaut hat.

FAZ: Der Film eines virtuosen Hitchcock-Verehrers (...) die Ästhetik des Zitats auf die Spitze getrieben.

TV Movie 20/1997: Virtuos inszeniertes Verwirrspiel mit doppeltem Boden.

TV Spielfilm 20/1997: Brillant, spannend und ziemlich boshaft.

Wiener Kurier: Das ist Extraklasse.


SzenenfotoBemerkungen

Deborah Shelton war im Jahr 1970 Miss USA; als Mandy Winger ist sie Fans von "Dallas" ein Begriff.

Dirk Jasper FilmLexikon
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