Macbeth
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Macbeth
Titel USA: Macbeth
Genre: Drama
Farbe, USA, 1971

Kino Deutschland: 1972-05-19
Laufzeit Kino: 140 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-06-11
Laufzeit DVD: 134 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
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Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 135 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar


Szenenfoto Nach einer siegreichen Schlacht gegen die Armee des Norweger-Königs Sweno kehrt Macbeth nach Schottland zurück. Wie es ihm die Hexen vorausgesagt haben, wird er zum Thane von Cawdor ernannt. Doch damit gibt sich Macbeth nicht zufrieden. Von Machtgier besessen und von seiner Frau gedrängt, ermordet er den Schottenkönig Duncan heimtückisch in dessen Schlafgemach.

Der Verdacht fällt aber auf die Söhne des Königs, die aus Angst vor weiteren Mordanschlägen fliehen. So wird der "ruhmreiche" Macbeth zum neuen König gemacht. Um die gewonnene Macht zu erhalten, begeht er weitere Verbrechen. Jedes Mittel ist ihm recht, um die vermeintlichen Nebenbuhler auszuschalten. Doch Macbeth soll die Geister der Ermordeten nicht mehr los werden: Sie verfolgen ihn unerbittlich in seinen Gedanken.

Wie der Hexenfluch prophezeite, begeht Lady Macbeth Selbstmord. Die Macht des blutigen Königs beginnt zu schwinden. Als der schottische Edelmann Macduff, dessen Frau und Kind Macbeth hat umbringen lassen, gegen ihn in die Schlacht zieht, ist sein Untergang besiegelt.


SzenenfotoDarsteller: Jon Finch (Macbeth), Francesca Annis (Lady Macbeth), Nicholas Selby (Duncan), Terence Bayler (Macduff), Martin Shaw (Banquo), John Streide (Ross)

Regie: Roman Polanski

Stab: • Produzenten: Andrew Braunsberg für Playboy Production • Drehbuch: Roman Polanski, Kenneth Tynan • Vorlage: Bühnenstück von William Shakespeare • Filmmusik: The Third Ear Band • Kamera: Gilbert Taylor • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Alistair McIntyre • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Nach mehr als einem Dutzend Macbeth-Verfilmungen (darunter auch die experimentelle Macbeth-Version von Orson Welles, 1948) ist dem polnischen Regisseur Roman Polanski 1971 eine der besten Kinoadaptionen gelungen. Sein spannend inszeniertes und in eindrucksvollen Farben fotografiertes Werk hält sich textgetreu an die weltberühmte Vorlage von William Shakespeare aus dem 17. Jahrhundert. Ganz nach dem Motto: "Erlebte Greuel sind schwächer als das Grauen der Einbildung".

Lexikon des internationalen Films: Äußerlich wort- und werkgetreue Verfilmung von Shakespeares Tragödie, die aber das innere Drama durch zu starke Betonung der spektakulären Effekte - Blutrünstigkeiten und Scheußlichkeiten - verfehlt. Durch Fehlbesetzung der Hauptrollen auch darstellerisch nicht fesselnd. Erlesen schöne und schockierend abstoßende Bilder in satten Farben geben nur den Augen Nahrung, der Intellekt bleibt unstrapaziert.

SzenenfotoTV Today: Unter den zahlreichen "Macbeth"-Verfilmungen gilt die des polnischen Regisseurs als eine der besten. Die dichte Atmosphäre und die Schauspielerleistungen machen den Film zum Erlebnis. Hervorstehendes Merkmal der werkgetreuen Version ist die Darstellung der Gewalt, die in Zusammenhang mit dem Aufsehen erregenden Mordfall Sharon Tate gebracht wurde. "Macbeth" war Polanskis erster Film nach dem Verlust seiner Frau.

TV Spielfilm: Roman Polanskis "Macbeth" ist die grimmigste, aber damit auch original-getreueste Shakespeare-Adaption der Kinogeschichte: ein Meisterwerk. (...) Kongeniale Verfilmung eines Klassikers.

Kölner Stadt-Anzeiger: Eine grandios inszenierte, ziemlich textgetreue Verfilmung der Shakespeare-Tragödie.

Prisma: Super!

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper