Das siebte Zeichen
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das siebte Zeichen
Titel USA: The Seventh Sign
Genre: Drama
Farbe, USA, 1988

Kino Deutschland: 1988-09-01
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2000-06-02
Laufzeit DVD: 93 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

Video Deutschland: 1989-03-14
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar


Szenenfoto An den Stränden liegen Milliarden toter Meerestiere. Ein Wüstendorf versinkt unter einer Eisschicht. Ein Fluss führt plötzlich Blut statt Wasser. In einer Stadt fallen faustgroße Hagelkörner vom Himmel. Der Mond färbt sich rot. Wie für die meisten Menschen, so sind diese Ereignisse auch für die im siebten Monat schwangere Abby "gewöhnliche Sensationen" im alltäglichen Horrorkabinett der TV-Nachrichten.

Abby vermietet ein kleines Appartement an einen geheimnisvollen, nicht unsympathischen Fremden namens David. Abbys Mann Russell ist Anwalt, er versucht gerade, den angeblich überführten Elternmörder Jimmy vor der Gaskammer zu retten.

Im Zimmer des Untermieters entdeckt Abby eines Tages versiegelte Schriftstücke in einer antiken Sprache. Mit Hilfe eines schriftkundigen Rabbi-Sohnes und aus Zeitungsausschnitten und Traumbildern entwickelt Abby einen ganz bestimmten Verdacht: Der Untermieter mußs der Vorbote der Apokalypse sein.

Der geheimnisvolle David erklärt Abby, dass sie mehr mit diesen Dingen zu tun hat als sie ahnt. Sieben Zeichen, so heißt es in der Bibel, will Gott der Erde setzen, bevor er sie zerstört. Fünf sind schon geschehen. Als sechstes sprechen die alten Schriften vom Tod eines Unschuldigen. Ist Todeskandidat Jimmy dieser Unschuldige? Der Fremde erzählt Abby von dem siebten Zeichen: Eine Frau wird ein totes Kind ohne Seele gebären. Ist Abby diese Frau?

Als der dämonische Pater Lucci auftaucht, beginnt Abby einen heroischen Kampf ...


SzenenfotoDarsteller: Demi Moore (Abby Quinn), Jürgen Prochnow (David Bannon, der Untermieter), Michael Biehn (Russell Quinn), Peter Friedmann (Pater Lucci), Manny Jacobs (Avi), John Taylor (Jimmy)

Regie: Carl Schultz

Stab: • Produzenten: Ted Field, Robert W. Cort, Paul R. Gurian, Kathleen Hallberg für Interscope Communications • Drehbuch: Sandy Kroopf, W. W. Wicket, George Kaplan • Vorlage: - • Filmmusik: Jack Nitzsche • Kamera: Juan Ruiz Anchia • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Stephen Marsh • Schnitt: Caroline Biggerstaff • Kostüme: Dorinda Rice Wood • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine ergreifende, spannende Parabel über die drohende Selbstzerstörung der Menschheit.

Lexikon des internationalen Films: Spannende Mischung aus Thriller, okkultem Film und Melodram, die ohne spektakuläre Gewaltszenen auskommt, geschickt bei gegenwärtigen Katastrophen-Stimmungen und Ängsten ansetzt, die Bibel aber als Steinbruch für Endzeitgefasel ausbeutet und in religiösen Aussagen eine fundamentalistische Theologie fragwürdigen Zuschnitts propagiert.

Rhein-Zeitung 1997-08-27: Okkulter Apokalypse-Schocker von Carl Schultz.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper