Die kleine Meerjungfrau Arielle hat einen Traum: Einmal möchte sie die faszinierende Welt der Menschen an der Oberfläche kennenlernen. Die abenteuerlustige Nixe mit den wallenden roten Haaren kann nicht glauben, dass die Menschen fischfressende Barbaren sind, wie ihr Vater, der mächtige Meerkönig Triton, immer behauptet. Als sie den jungen Prinzen Erik vor dem Ertrinken rettet und sich in ihn verliebt, steigert dies nur Arielles Sehnsucht nach der geheimnisvollen Welt über dem Meer.
Die böse Seehexe Ursula scheint Arielle ihren größten Wunsch erfüllen zu können. Sie schließen einen folgenschweren Pakt: Durch Zauberei soll Arielle für drei Tage zum Menschen werden, dabei aber ihre wunderschöne Stimme einbüßen.
Gemeinsam mit ihren beiden Freunden, der Krabbe Sebastian und dem Fisch Fabius, macht sie sich daran, das Herz Eriks zu gewinnen. Doch bekommt sie in ihren drei Tagen nicht den "Kuß der wahren Liebe", gehört die Seele Arielles der Hexe.
Tatsächlich scheint die Meerjungfrau auch ohne Stimme Erik bezaubern zu können. Ursula jedoch hat schön längst einen teuflischen Plan geschmiedet, um das Unterwasserreich von Arielles Vater Triton an sich zu reißen ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Arielle präsentiert sich in völlig neuem Gewand. Die neue Synchronisation mit bekannten deutschen Stimmen, wie Jan Josef Liefers als Prinz Erik und Ron Williams als Krabbe Sebastian geben ihr den frischen Glanz, der durch eine neu überarbeitete Bild- und Tonqualität noch unterstrichen wird.
Lexikon des internationalen Films: Ein ebenso turbulenter wie amüsanter Zeichentrickfilm nach Motiven eines Märchens von Hans Christian Andersen, der die Sentimentalitäten mit viel Komik aufwiegt. Im ersten Märchenfilm des Studios seit 1959 sind die hervorragenden Songs (u. a. "Unter dem Meer") die Grundlage für einen mitreißenden, fantasievollen Film, der freilich mit Andersens tief melancholischer Vorlage kaum noch etwas zu tun hat - bis hin zum überraschenden Happy-End.