Mein Onkel Benjamin
• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mein Onkel Benjamin
Titel Frankreich: Mon Oncle Benjamin
Genre: Abenteuer-Komödie
Farbe, Frankreich, 1969

Kino Deutschland: 1971-12-03
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK 12
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1983
Laufzeit Video: 86 Minuten
Anbieter: EAT Medien
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Szenenfoto Man schreibt das Jahr 1750, König Louis XV. regiert in Frankreich: Der arme Benjamin Rathery, Arzt, Trinker und Frauenheld, ist bei den Bauern beliebter als bei den Bürgern, die Angst vor seiner Macht haben und davor, dass der charmante Arzt ihre Frauen verführt. Benjamin ist in Manette verliebt, die schöne Tochter des Gastwirts. Doch ohne Trauschein gibt Manette nicht nach, und auch ihr geiziger Vater hat mit Manette andere Pläne.

Benjamins Schwester Bettine wiederum will ihn mit der aus dem Kloster heimgekehrten Arabella, Tochter des alten Arztes Dr. Minxit, verkuppeln. Doch die blasse Arabelle ist nichts für ihn.

Während sich Benjamin mit den Adligen anlegt, findet Manette in Hector de Pont-Cassé einen Verbündeten gegen Benjamins Ehe-Phobie und ihren Vater. Doch als es soweit ist, wird Benjamin in die Verbannung geschickt. Manette verläßt mit ihm das Land - auch ohne Trauschein.


SzenenfotoDarsteller: Jacques Brel (Benjamin), Claude Jade (Manette), Bernard Alane (Hector), Robert Dalban (Jean-Pierre), Paul Frankeur (Minxit), Rosy Varte (Bettine), Lyne Chardonnet (Arabelle), Bernard Blier (Cambyse), Armand Mestral (Machecourt), Alfred Adam (Sergeant), Jean-Pierre Lamy (Vallombreuse)

Regie: Edouard Molinaro

Stab: • Produzenten: Gaumont • Drehbuch: André Couteaux, Jean-Francois Hauduroy • Vorlage: Roman von Claude Tillier • Filmmusik: Francois Rauber, Jacques Brel • Kamera: Alain Levent • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Robert Isnardon, Monique Isnardon • Kostüme: -• Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Gunnar Solka (CyberKino): Die erfrischende Mischung aus "Fanfan, der Husar" und Tony Richardsons "Tom Jones" avancierte zu einem der größten Erfolge des französischen Films. Die berühmte literarische Vorlage von Claude Tillier nur als Gerüst benutzend, lieben und streiten sich Jacques Brel und Claude Jade. Farbenfrohe Bilder, anarchischer Stil und eine erstklassige Besetzung vereinen sich sich mit Molinaros rasantem Stil - dazu die ausgezeichnete Musik von Francois Rauber und Jacques Brel.

Progress (DDR): Jacques Brel als Benjamin und - nicht zu vergessen! - Claude Jade als Manette haben mehr Sonne auf unsere Erde gebracht als alle Sonnenkönige zusammen.

Lexikon des internationalen Films: Routiniert inszenierte, manchmal drastisch-vulgäre Schelmenkomödie mit ausgezeichneter Musik.

TV Spielfilm: Etwas derbe Kostümposse mit Jacques Brel und der reizenden Claude Jade.


SzenenfotoBemerkungen

Claude Jade sollte ursprünglich die Arztochter Arabelle spielen, sie lehnte jedoch ab, da "die Rolle sie nicht inspiere". Die Rolle der Manette wurde dann einer ihrer schönsten Erfolge.

Der Film lief auch unter dem Titel "Der Frauenheld"; im Fernsehen lief er auch unter dem Titel "Der Mann im roten Rock".

Dirk Jasper FilmLexikon
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