Das Boot

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Titel Deutschland: Das Boot
Titel USA: The Boat
Titel Frankreich: Le Bateau
Genre: Kriegsdrama
Farbe, Deutschland, 1981

Kino USA: 10. Februar 1982
Kino USA: 4. April 1997 (Director's Cut)
Kino Deutschland: 17. September 1981
Kino Deutschland: 11. Dezember 1997 (Director's Cut)
Laufzeit Kino: 210 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 28. November 1997
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 202 Minuten (Director's Cut)


Inhalt Die Besatzung von U 96 feiert die letzte Nacht an Land, dann geht es auf Feindfahrt: 50 Mann, zusammengepfercht in einem U-Boot. Drei lange Wochen passiert nichts, dann taucht ein englischer Geleitzug auf ...

Beim Angriff auf den Geleitzug werden die Jäger zu Gejagten. Auch durch die Flucht in bedrohliche Tiefen können sie der Verfolgung durch Wasserbomben nicht entkommen. Das Boot gerät an die Grenzen seiner Belastbarkeit, stundenlang kreisen Zerstörer über der Tauchstelle ... aber es entkommt zunächst der Hölle und kann sich durch weitere Angriffe manövrieren.

Doch schließlich wird es getroffen und sackt auf den Grund. Wie eine riesige Faust presst der Wasserdruck die Stahlhaut zusammen. Ein verzweifelter Kampf ums nackte Überleben hat begonnen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jürgen Prochnow (Der Alte), Herbert Grönemeyer (Leutnant), Klaus Wennemann (L1), Hubertus Bengsch (1. WO), Martin Semmelrogge (2. WO), Bernd Tauber (Obersteuermann), Martin May (Ullmann), Erwin Leder (Johann), Claude-Oliver Rudolph (Ario), Joachim Bernhard (Bibelforscher), Jan Fedder (Pilgrim), Ralph Richter (Frenssen), Heinz Hoenig (Hinrich), Uwe Ochsenknecht (Bootsmann), Martin Hemme (Brückenwilli), Konrad Becker (Bockstiegel), Lutz Schnell (Dufte), Oliver Stritzel (Schwalle), Sky Dumont (Offizier auf der "Weser")

Stab:Regie: Wolfgang Petersen • Produzenten: Günter Rohrbach für Bavaria Atelier • Drehbuch: Wolfgang Petersen • Vorlage: Roman Das Boot von Lothar-Günther Buchheim • Filmmusik: Klaus Doldinger • Kamera: Jost Vacano • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Rolf Zehetbauer, Götz Weidner • Schnitt: Hannes Nikel • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Milan Bor, Trevor Pyke, Mike Le-Mare • Ton(effekt)schnitt: Mike Le-Mare • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine Reise ans Ende des Verstandes. Unter ihnen die Tiefe des Ozeans - über ihnen das Feuer der Zerstörer. Die Geschichte einer deutschen U-Boot-Besatzung, die nach vielen gefährlichen Abenteuern am Ende doch noch von der feindlichen Übermacht zur Hölle geschickt wird. Das Boot ist ein Film über den Krieg, ein Film über Menschen im Krieg: Sie treten an zum Showdown mit den Naturgewalten, zum Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner. Regisseur Wolfgang Petersen erweiterte die ursprüngliche Kinofassung mit bisher nie gesehenen Bildern auf 210 Minuten, in denen eine digitale Neumischung der Soundeffekte und Farbbearbeitung der Bilder das Unterwasserdrama noch mitreißender machen.

Lexikon des internationalen Films: Aufwändig und perfekt inszenierter Kriegsfilm. Der schon in der dreiteiligen Fernsehfassung fragwürdige Versuch, dem authentischen Stoff eine Antikriegstendenz abzugewinnen, scheitert in der gekürzten Kinoversion alleredings völlig. Hier bleiben von dem - schauspielerisch glänzend interpretierten - Drama nur die martialischen Knalleffekte übrig und verkehren das Anti-Heldentum der Vorlage ins Gegenteil. Der hohe produktionstechnische Standard bescherte dem Film dennoch einen großen Erfolg.

TV Today 25/1997: Wolfgang Petersen beweist, dass Air Force One nur ein Regie-Ausrutscher war: Seine Neufassung erhebt einen großartigen Film zum Meisterwerk (...) Fazit: Desillusionierendes Kriegstagebuch als Kinoerlebnis der besonderen Art. Jetzt auch mit effektvoll dröhnendem Dolby-Surround-Ton.

film-dienst 25/1997: Bei aller technischen "Modernisierung" bleibt der Actionfilm zwiespältig, weil er inhaltlich weder die politische Situation des Zweiten Weltkrieges reflektiert noch auf Distanz zum Kriegshandwerk geht. Zudem offenbart die längere Fassung überraschende dramaturgische Schwächen.

TV Spielfilm 25/1997: Tauchfahrt des Grauens - noch spannender, noch bedrohlicher.

Rhein-Zeitung 03.01.1996: Erstklassiger Fernsehfilm von Wolfgang Petersen.


Oscar® Oscar-Nominierung für 1982: Wolfgang Petersen (Drehbuch-Adaption)
Oscar-Nominierung für 1982: Jost Vacano (Kamera)
Oscar-Nominierung für 1982: Wolfgang Petersen (Regie)
Oscar-Nominierung für 1982: Hannes Nikel (Schnitt)
Oscar-Nominierung für 1982: Milan Bor, Trevor Pyke, Mike Le-Mare (Ton)
Oscar-Nominierung für 1982: Mike Le-Mare (Toneffektschnitt)

Hintergrund Die Produktionskosten beliefen sich auf damalige sensationelle 14 Millionen Euro.

Der Film ist in Deutschland auch als 330-minütige TV-Serie gelaufen.

Am 11. Dezember 1997 startete der Film in Deutschland erneut als Directors Cut, erweitert von 149 Minuten auf 210 Minuten.

Oscar®
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