M*A*S*H
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: M*A*S*H
Titel USA: M*A*S*H
Genre: Satire
Farbe, USA, 1970

Kinostart Deutschland: 1970-05-27
Laufzeit Kino: 116 Minuten, FSK 18
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-04-25
Laufzeit DVD: 115 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox

Videostart Deutschland: 1993
Laufzeit Video: 111 Minuten, FSK 16
Anbieter: 20th Century Fox


Szenenfoto "M*A*S*H" ist die Abkürzung für "Mobile Army Surgical Hospital" - ein mobiles Feldlazarett in Korea, wenige Kilometer von der Front entfernt. In diesem bunt zusammengewürfelten Haufen von Baracken und Zelten inmitten einer öden Gebirgslandschaft versehen die drei Militärärzte "Hawkeye" Pierce, "Trapper" John McIntyre und "Duke" Forrest ihren nervenaufreibenden Dienst.

Tag und Nacht haben sie Schwerverletzte auf dem Operationstisch, denen sie - leider nur allzu oft vergeblich zu helfen versuchen. Da die drei hervorragenden Chirurgen unersetzlich sind, genießen sie eine Art Narrenfreiheit.

Das Hospital stürzt schon bald die ganze Armee in Verwirrung: Mißliebige Vorgesetzte werden narkotisiert und Krankenschwestern auf dem OP-Tisch verführt. Und die Behebung von Potenzproblemen des Personals steht als oberster Notfall vor jeder Krankenbehandlung.

Einen chirurgischen Spezialauftrag in Japan gestalten "Hawkeye" und "Trapper" als Vergnügungsreise um und verhelfen nach ihrer Rückkehr ihrer Einheit zum Sieg in einem Footballmatch.


SzenenfotoDarsteller: Donald Sutherland ("Hawkeye" Pierce), Elliott Gould ("Trapper" John McIntyre), Tom Skerritt (Captain "Duke" Forrest), Sally Kellerman (Major "Hot Lips" Houlihan), Robert Duvall (Major Frank Burns), Jo Ann Pflug, Rene Auberjonois

Regie: Robert Altman

Stab: • Produzenten: Ingo Preminger für Aspen Production • Drehbuch: Ring Lardner jr. • Vorlage: Roman "M*A*S*H" von Richard Hooker (= Dr. Richard Hornberger, William Heinz) • Filmmusik: Johnny Mandel • Kamera: Harold E. Stine • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Danford B. Greene • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "M*A*S*H" wurde bei seinem Erscheinen gründlich mißverstanden. Völlig ungerechtfertigt wurde der Film in die Reihe der üblichen den Krieg verharmlosenden Scharmützelstreifen eingeordnet und abqualifiziert. Altmans sechster Kinofilm spekuliert jedoch nicht auf reines Unterhaltungsbedürfnis. Er ist eine Anti-Kriegs-Komödie, aber eine der pointiertesten und bittersten der Filmgeschichte. Vorzüglich gelang es dem Regisseur, die sich eigentlich konträr gegenüberstehenden Handlungsebenen des Films - der schockierende Realismus der Szenen im Operationssaal, die zum Lachen reizenden Situationen in der Freizeit - miteinander zu verbinden. Gerade aus diesem "Wechselbad" von Grauen und Groteske bezieht der Film seine Betroffenheit auslösende Wirkung.

Lexikon des internationalen Films: Vorgeblich eine Satire gegen den Krieg, tatsächlich aber ein zynischer, Widerspruch herausfordernder Film, der das Kriegsgeschehen als Hintergrund für eine dumm-derbe Militär-Klamotte mißbraucht.

Kölner Stadt-Anzeiger: Eine bittere, aber auch groteske Anti-Kriegs-Komödie.

Neue Zürcher Zeitung: Bedeutungslose Filmklamotte.


SzenenfotoOscar ®

Oscar für 1970 für Ring Lardner jr. (Drehbuch-Adaption)

Oscar-Nominierung für 1970 für "M*A*S*H" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1970 für Sally Kellerman (Nebendarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1970 für Robert Altman (Regie)
Oscar-Nominierung für 1970 für Danford B. Greene (Schnitt)


SzenenfotoBemerkungen

Der Film wurde 1970 in den USA verboten und konnte dort erst drei Jahre später in die Kinos kommen.

Dr. Richard Hornberger, einer der Autoren der Romanvorlage, wusste, wovon er schrieb, er war während des Koreakrieges in einem Feldlazarett als Chirurg tätig.

1970 wurde der Film auf dem Festival in Cannes mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet.

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