Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Auch der dritte Teil der bombastischen "Alien"-Triologie setzt wieder neue Akzente und ist keine einfache Fortsetzungsstory. Ellen Ripley alias Sigourney Weaver zeigt uns eine neue Seite - eine durch ihre Erfahrungen gewandelte Frau.
Lexikon des internationalen Films: Der in spärlicher Endzeit-Kulisse spielende Schlußteil der "Alien"-Triologie, der sich häufig in religiös verbrämter Metaphorik verliert; fesselnd durch die Hauptdarstellerin, die die quälend-schicksalhafte Verbindung mit einem Monster eindrucksvoll vermittelt. In düsteren Kulissen stellt der Film die Frage nach den Überlebenschancen des Menschen.
Fischer Film Almanach 1993: Mit David Finchers drittem Teil hat sich '"Alien" wieder gefangen, denn jetzt geht zwar das alte Erzählschema der zehn kleinen Negerlein erneut auf Kurs, aber die eigentliche Spannung liegt nicht in der Erwartung, dass die Alien-Mutter mit dem Baby-Monster im Leib zerstört wird, sondern darin, ob das Alien-Kind geboren wird und den Sieg des Todes markiert. Die Lösung, Ripleys Opfertod, ist so konsequent wie bemerkenswert bei einem 45-Millionen-Dollar-Unternehmen.