Ein mörderischer Sommer
• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein mörderischer Sommer
Titel USA: L'Ete Meurtrier
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1984-04-13
Laufzeit Kino: 133 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 125 Minuten
Anbieter: Marketing

Szenenfoto Eliane lebt noch nicht lange in dem romantisch-verschlafenen Nest in der Provence, aber durch ihre unkonventionellen Manieren, ihre glühende Sinnlichkeit und ihre vollkommen ungezwungene Art ist sie schnell zum Skandal-Gesprächsthema im Ort geworden. Während sich die Bewohner der Ortschaft die schlimmsten Dinge über die junge Frau erzählen, gelten Elianes deutschstämmige Mutter und ihr an den Rollstuhl gefesselter Vater bei den Einheimischen als etwas unheimliche Sonderlinge.

Vor Jahren, als Elianes Vater als Forstaufseher tätig war, lebten sie in einem einsamen Gehöft tief in den Wäldern. Und dort muß etwas geschehen sein, was eine tiefe Verstörung und Unruhe in das Leben der Familie brachte. Doch weil sich Elianes Eltern über die genauen Hintergründe beharrlich ausschweigen, beginnt sie, auf eigene Faust nachzuforschen.

Ohne es zu ahnen, hilft ihr der junge arglose Automechaniker Pin Pon, der sich unsterblich in Eliane verliebt hat und nichts um ihren skandalösen Ruf im Ort gibt, bei der Aufklärung des düsteren Mysteriums.

Als Eliane zu Pin Pon auf dessen alten Bauernhof zieht, bringt sie nicht nur das Leben dort völlig durcheinander, sondern entdeckt auch das Geheimnis, das ihre Eltern so ängstlich zu hüten versuchen: Vor vielen Jahren wurde Elianes Mutter in dem abgelegenen Haus der Familie von drei Männern brutal vergewaltigt, und ihr Vater - der gar nicht ihr leiblicher Vater ist - hat sich damals auf eine Weise verhalten, die man einfach nicht richtig finden kann.

Auf dem Hof von Pin Pons Familie kommt Eliane den drei Männern von damals auf die Spur - und aus ihrem Plan der gerechten Rache wird ein mörderischer Irrtum ...


SzenenfotoDarsteller: Isabelle Adjani (Eliane), Alain Souchon (Pin Pon), Suzanne Flon (Cognata), Jenny Cleve (Pin Pons Mutter), Francois Cluzet (Mickey), Manuel Gelin (Bou Bou), Michel Galabru (Gabriel, Elianes Vater), Maria Machado (Elianes Mutter), Roger Carel (Henri IV.), Jean Gaven (Leballech), Max Morel (Touret)

Regie: Jean Becker

Stab: • Produzenten: Christine Beytout für S.N.G. / CAPAC / TFI • Drehbuch: Sébastian Japrisot • Vorlage: Roman von Sébastian Japrisot • Filmmusik: Georges Delerue • Kamera: Etienne Becker • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein überdurchschnittlich spannender und virtuos gespielter Thriller, durch dessen psychologische Dimensionen der Zuschauer bis zur letzten Sekunde gefesselt bleibt. Sébastien Japrisot, der Autor des Romans "L été meurtrier", schrieb auch das Drehbuch und die Dialoge für den Film. Für Isabelle Adjani bedeutete die Rolle der rachebesessenen Eliane den Durchbruch als international anerkannte Schauspielerin.

Lexikon des internationalen Films: Ein handwerklich überdurchschnittlicher, spannender und teilweise virtuos gespielter Psycho-Thriller, der sich aber in den psychologischen und moralischen Dimensionen seiner Geschichte zuweilen übernimmt.


SzenenfotoBemerkungen

Regisseur Jean Becker drehte diese Geschichte einer unkonventionellen junge Frau, die ein lange zurückliegendes Verbrechen an ihrer Mutter rächen will und schließlich einen mörderischen Irrtum begeht, nach einem Roman von Sébastian Japrisot, der auch das Drehbuch verfasste.

Die Hauptrolle spielt Isabelle Adjani, die 1975 mit ihrer ersten großen Filmrolle in Francois Truffauts "Die Geschichte der Adele H" über Nacht zum Star wurde.

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