Ben Hur

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund • Filmplakat im Großformat: USA

Titel Deutschland: Ben Hur
Titel USA: Ben-Hur
Genre: Drama
Farbe, USA, 1959

Kino USA: 25. November 1959
Kino Deutschland: 14. Oktober 1960
Laufzeit Kino: 213 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 25. Oktober 2001
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 205 Minuten


Inhalt Am Beginn unserer Zeitrechnung wachsen in Palästina der Aristokratensohn Ben Hur und sein Freund Messala wie Brüder zusammen auf. Später schwört Messala jedoch dem Judentum ab und wird Statthalter des römischen Reiches in Jerusalem.

Als der römische Gouverneur durch ein Unglück verletzt wird, verurteilt Messala wider besseres Wissen Ben Hur als angeblichen Verschwörer zu lebenslanger Galeerenhaft. Seine Mutter und Schwester lässt er gefangen nehmen.

Nach drei Jahren als Sklave kann Ben Hur bei einer Seeschlacht dem Kommandanten Quintus Arrius das Leben retten. Aus Dankbarkeit nimmt Arrius ihn als Ziehsohn zu sich nach Rom und ebnet ihm den Weg in die besten Kreise. Doch Ben Hur will sich an Messala rächen. Ein großes Wagenrennen in Jerusalem wird zum mörderischen Zweikampf zwischen den ehemaligen Freunden. Messala stirbt, Ben Hur siegt.

Die Kreuzigung Christi, die Ben Hurs Mutter und Schwester als Augenzeuge erleben, wird zu einem Wendepunkt in Ben Hurs Leben ...


Darsteller & Stab Darsteller: Charlton Heston (Judah Ben-Hur), Jack Hawkins (Quintus Arrius), Haya Harareet (Esther), Stephen Boyd (Messala), Hugh Griffith (Sheik Ilderim), Martha Scott (Miriam), Cathy O'Donnell (Tirzah), Sam Jaffe (Simonides), Finlay Currie (Balthasar), Frank Thring (Pontius Pilatus), Terence Longdon (Drusus), George Relph (Tiberius Caesar), André Morell (Sextus)

Stab:Regie: William Wyler • Produktion: Sam Zimbalist für MGM • Drehbuch: Karl Tunberg • Vorlage: Roman "Ben Hur" von Lewis Wallace • Filmmusik: Miklos Rozsa • Kamera: Robert L. Surtees • Spezialeffekte: A. Arnold Gillespie, Robert MacDonald, Milo Lory • Ausstattung: William A. Horning, Edward Carfagno, Hugh Hunt • Schnitt: Ralph E. Winters, John D. Dunning • Kostüme: Elizabeth Haffenden • Make Up: Charles E. Parker (Make Up), Gabriella Borzelli (Frisuren) • Ton: Franklin E. Milton • Ton(effekt)schnitt: Milo B. Lory • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Die Geschichte des römischen Reiches, des Leidensweges Christie und der Juden. Ein unglücklicher Zufall bestimmt die beispiellose Tragödie und den schmerzlichen Leidensweg der Familie Hur. Ein imponierendes Meisterwerk, das die besten Tugenden des großen Kinos und handwerkliche Meisterschaft vereint.

Lexikon des internationalen Films: Der 1880 erschienene Roman des amerikanischen Rechtsanwalts und Bürgerkriegsgenerals Lewis Wallace in einer dreieinhalbstündigen Neuverfilmung, die an kolossalem Aufwand alles bis dahin Gedrehte übertraf. Bewunderter Höhepunkt: das Quadrigarennen im Zirkus, mit dem der römische Tribun Messala und der unterjochte israelische Prinz Ben Hur ihren jahrelangen Kampf zwischen Despotie und Freiheitsgeist beenden.


Oscar®
  • Oscar für 1959: Sam Zimbalist für "Ben Hur" (Bester Film)
  • Oscar für 1959: William A. Horning, Edward Carfagno, Hugh Hunt (Ausstattung)
  • Oscar für 1959: Charlton Heston (Hauptdarsteller)
  • Oscar für 1959: Robert L. Surtees (Kamera)
  • Oscar für 1959: Elizabeth Haffenden (Kostüme)
  • Oscar für 1959: Miklos Rozsa (Musik)
  • Oscar für 1959: Hugh Griffith (Nebendarsteller)
  • Oscar für 1959: William Wyler (Regie)
  • Oscar für 1959: Ralph E. Winters, John D. Dunning (Schnitt)
  • Oscar für 1959: A. Arnold Gillespie, Robert MacDonald, Milo Lory (Spezialeffekte)
  • Oscar für 1959: Franklin E. Milton (Ton)
  • Oscar-Nominierung für 1959: Karl Tunberg (Drehbuch)

Hintergrund Die Geschichte von Ben Hur ist eine Geschichte der Superlative: Der Roman des ehemaligen Generals Lew Wallace aus dem Jahre 1880 wurde ein Welterfolg, allein eine Theaterversion am Broadway lief ununterbrochen über 20 Jahre lang.

1907 erblickte der jüdische Held in einem Kintopp-Film erstmals das Licht der Leinwand; die Version von 1926 war die teuerste, technisch aufwändigste und erfolgreichste Produktion der Stummfilm-Ära. Der Ben Hur von 1959 ist schließlich der monumentalste aller Monumentalfilme.

Über 16 Millionen Dollar flossen unter anderem für 50.000 Statisten, 365 Sprechrollen, eine Million Requisiten und über 300 Dekorationen in einer Vorbereitungszeit von fünf Jahren und einer reinen Drehzeit von einem Jahr in den Cinecittà-Studios von Rom und Umgebung.

Ben Hur einen Meilenstein.

Produzent Sam Zimbalist, der zuvor mit "Quo Vadis" Erfahrungen im Monumeltalgenre gemacht hatte, fand in William Wyler (der als Regieassistent schon an der 1926er Version mitgewirkt hatte) einen adäquaten Regisseur für einen solch hohen Anspruch an Kunst und Logistik.

Oscar®
Filmplakat
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Szenenfoto
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