Die sieben Samurai

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die sieben Samurai
Titel Japan: Shichi-nin no Samurai
Genre: Drama
Farbe, Japan, 1953, FSK 16

Kino Japan: 1953-04-26
Kino Deutschland: 1962-07-13
Laufzeit Kino: 203 / 159 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 153 Minuten
Anbieter: Taurus


Szenenfoto Japan im 17. Jahrhundert. Alljährlich wird ein kleines Dorf von einer Banditenbande terrorisiert und um seine Ernte gebracht. Die verzweifelten und ängstlichen Dorfbewohner wollen sich die regelmäßigen Plünderungen durch diese Horde von Banditen nicht weiter gefallen lassen.

Sie werben zu ihrem Schutz sieben stellungslose Samurai-Ritter an, damit ihr Dorf diesmal wirkungsvoll verteidigt werden kann. Der nächste Überfall endet mit einem tagelangen erbitterten Kampf, bei dem die mutigen Krieger für die Bauern ihr Leben riskieren.

Die Motivation der Samurai ist dabei unterschiedlich und ändert sich im Verlauf der Kampfhandlungen. Zunächst aus Langeweile, Ruhmsucht und militärischem Ethos, später dann aus aufrichtiger Solidarität mit den Bauern stellen die Krieger ihre Fähigkeiten in den Dienst der Unterdrückten und opfern sich für eine fremde Sache.

Den Überlebenden bleibt später die bittere Erkenntnis, dass sich die Ideale der Militärkaste der Samurai wohl überlebt haben und die seßhaften Bauern die eigentlichen Sieger sind.


SzenenfotoDarsteller: Takashi Shimura (Kambei Shimada), Yoshio Inaba (Gorobel), Seiji Miyaguchi (Kyuzo), Minoru Chiaki (Heihachi), Daisuke Kato (Shichiroji), Ko Kimura, Toshiro Mifune

Regie: Akira Kurosawa

Stab: • Produzenten: Sojiro Motoki für Toho • Drehbuch: Akira Kurosawa, Shinobu Hashimoto, Hideo Oguni • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Fumio Hayasaka • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Takashi Matsuyama • Schnitt: Akira Kurosawa • Kostüme: Kohei Ezaki • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der wohl in Europa berühmteste Film von Akira Kurosawa zeigt eine ungeheure Bildintensität von erstaunlicher Eindruckskraft. Im Gewirr von Lanzen, Reitern, Kämpfern und Bambusstöcken zeigt er, was Menschen erreichen können, wenn sie sich gegenseitig unterstützen. Ein Meisterwerk der Filmkunst.

Lexikon des internationalen Films: Kurosawas faszinierendes Samurai-Epos ist packendes Abenteuerdrama, episches Gedicht und philosophische Meditation zugleich. Der Film stellt aufschlußreiche psychologische Bezüge zwischen den Personen her und greift darüber hinaus in der Gegenüberstellung von Bauern und Samurai gesellschaftliche Probleme auf, die auch ethische Fragen umfassen.


Oscar ®Oscar ®

Oscar-Nominierung für 1956: Takashi Matsuyama (Ausstattung)
Oscar-Nominierung für 1956: Kohei Ezaki (Kostüme)


SzenenfotoBemerkungen

Die Fassung, die in die deutschen Kinos kam, wurde auf 159 Minuten gekürzt.

Der Film bildete die Basis für zahlreiche Remakes: Die glorreichen Sieben, "Carrasco - der Schänder" (Martin Ritt, USA, 1964) mit Paul Newman, "Iron Maze - Im Netz der Leidenschaften" (Hiroaki Yoshida, USA, 1991) mit Bridget Fonda, "Ming Ghosts - Gespenster der Vergangenheit" (Japan) mit Wang Tsu-Hsien.

Dirk Jasper FilmLexikon
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