Winnetou 1

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Gewinnspiel •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Winnetou 1
Titel Jugoslawien: Vinetu 1
Genre: Abenteuer
Farbe, Deutschland, Jugoslawien, Frankreich, 1963, FSK 6

Kino Deutschland: 1963-12-11
Laufzeit Kino: 101 Minuten
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 1999-01-21
Kaufkassette: 2001-09-11
Laufzeit Video: 88 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 1999-11-14
Laufzeit DVD: 98 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto Entgegen der ursprünglichen Abmachung wird die Bahnlinie der Great Western Railroad auf Betreiben des Banditen Santer mitten durch das Apachengebiet gelegt. Old Shatterhand versucht zwar, als Abgesandter der Eisenbahngesellschaft den Gangster von seinem Plan abzubringen und die Indianer zu versöhnen - doch Häuptling Winnetou ist unnachgiebig und startet zu einem Angriff.

Dabei wird er von den verfeindeten Kiowa-Indianern gefangengenommen und an den Marterpfahl gefesselt. In letzter Minute gelingt es Old Shatterhand, Winnetou unerkannt zu befreien. Beim Kampf gegen Santer kann Old Shatterhand zwar viele von dessen Männern unschädlich machen - der Gangster-Boß selbst aber entkommt.

Und wieder greifen die Apachen unter Häuptling Winnetou an. Diesmal wird Old Shatterhand verwundet und überwältigt. Winnetous Schwester Nscho-tschi pflegt ihn gesund; dennoch sollen er und seine Gefährten am Marterpfahl sterben. Shatterhand bekommt eine Chance, um sein Leben zu kämpfen - und er nutzt sie.

Durch Nscho-tschi erfährt Winnetou plötzlich, dass es Old Shatterhand war, der ihn einst aus den Händen der Kiowas befreite. Die beiden schließen Blutsbrüderschaft. Gemeinsam machen sie sich nun auf die Jagd nach dem skrupellosen Santer.


SzenenfotoDarsteller: Pierre Brice (Winnetou), Lex Barker (Old Shatterhand), Marie Versini (Ncho-tschi), Mario Adorf (Santer), Ralf Wolter (Sam Hawkins), Walter Barnes (Bill Jones), Dunja Rajter (Belle)

Regie: Harald Reinl

Stab: • Produzenten: Horst Wendlandt, Preben Philipsen für Rialto / Jadran S.N.C. • Drehbuch: Harald G. Petersson • Vorlage: Roman "Winnetou 1" von Karl May • Filmmusik: Martin Böttcher • Kamera: Ernst W. Kalinke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Hermann Haller • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Die spannende Verfilmung der Wildwest-Abenteuer von Karl May wurde 1964 mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Lexikon des internationalen Films: Ein atmosphärisch recht dichter Versuch, einen "deutschen Western" zu kreieren. Zwischen heftigem Kampfgetümmel und komischen Einlagen umschreibt der Film gefühlvoll-sentimental Themen wie Haß, Versöhnung, Fürsprache, Vergebung, Liebe und Tod.

Kölner Stadt-Anzeiger: Atmosphärisch recht dicht inszeniert, etwas hölzern in der Darstellung.

Rhein-Zeitung 14.12.1996: Gelungener Western von Harald Reinl nach dem berühmten Karl-May-Roman.


SzenenfotoBemerkungen

1962 leitete der Berliner Produzent Horst Wendtlandt mit Der Schatz im Silbersee die Karl-May-Film-Welle ein. Die erste Verfilmung eines Romans von Karl May, der im Wilden Westen spielt, wurde zum erfolgreichsten Kassenhit des Jahres. 1963 wurde "Winnetou 1" mit noch größerem Aufwand gedreht.

Das Gesamtbudget betrug vier Millionen Mark. 600 000 Mark wurden allein für die Dekoration und die Reiterei ausgegeben. Die Dreharbieten dauerten drei Monate, zweieinhalb davon die Außenaufnahmen im früheren Jugoslawien. Wochenlang wurde vorher nach den wildesten und romantischsten Gegenden in Dalmatien gesucht.

Stützpunkte wurden in Zadar, Sibenik und Rijeka errichtet. Mit 30 Trucks und Pkws zog das Filmteam dann zu den Aufnahmeorten. Fünftausend Komparsen und fünfzig Stuntmänner wurden verpflichtet. Zu den Requisiten gehörten u. a. eine Lokomotive, zweihundert Meter Schienen mit Unterbau und Weiche, fünf Planwagen und vierzig Kanus. "Winnetou 1" übertraf an der Kinokasse alle vorherigen Karl-May-Verfilmungen. 1964 wurde der Film mit der "Goldenen Leinwand" ausgezeichnet. Die Dreharbeiten dauerten drei Monate, zweieinhalb davon die Außenaufnahmen im früheren Jugoslawien. Wochenlang wurde vorher nach den wildesten und romantischsten Gegenden in Dalmatien gesucht. Stützpunkte wurden in Zadar, Sibenik und Rijeka errichtet.

Mit 30 Trucks und Pkws zog das Filmteam dann zu den Aufnahmeorten. Fünftausend Komparsen und fünfzig Stuntmänner wurden verpflichtet. Zu den Requisiten gehörten u.a. eine Lokomotive, zweihundert Meter Schienen mit Unterbau und Weiche, fünf Planwagen und vierzig Kanus.

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