Winnetou 3

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Winnetou 3
Titel Jugoslawien: Vinetu 3
Genre: Abenteuer
Farbe, Deutschland, Jugoslawien, 1965, FSK 6

Kino Deutschland: 1965-10-14
Laufzeit Kino: 93 Minuten
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 1999-01-21
Kaufkassette: 2001-09-11
Laufzeit Video: 91 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 1999-11-14
Laufzeit DVD: Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto Aus reiner Gewinnsucht schürt eine Bande von Gesetzlosen die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Indianern. Winnetou und Old Shatterhand, die Hilfe vom Gouverneur erbitten, hoffen in ihrem Kampf um Frieden auch auf die Unterstützung des Jicarillo-Häuptlings 'Weißer Büffel', der durch zuviel Genuß von Feuerwasser auf die Seite der Banditen gezogen wurde.

Doch gerade als sie mit dem Häuptling verhandeln und ihn zum Frieden bewegen wollen, wird dessen Sohn ins Lager getragen - ermordet mit Winnetous Messer. Die wahren Täter sind die weißen Banditen, die mit ihrer Bluttat die Jicarillos an sich binden und gleichzeitig die gefährlichen Gegner beseitigen wollen.

Ihr Plan scheint aufzugehen, denn der tapfere Apachen-Häuptling und sein Blutsbruder Old Shatterhand sollen daraufhin am Marterpfahl sterben. In letzter Minute werden sie jedoch von dem Trapper Sam Hawkins befreit und können in die nahen Berge flüchten. In der Nähe der Gräber von Winnetous Vater und Schwester bereiten sie sich auf den Ansturm der Banditen und Jicarillos vor.


SzenenfotoDarsteller: Pierre Brice (Winnetou), Lex Barker (Old Shatterhand), Ralf Wolter (Sam Hawkins), Rik Battaglia (Rollins), Carl Lange (Gouverneur), Sophie Hardy (Ann)

Regie: Harald Reinl

Stab: • Produzenten: Horst Wendlandt für Rialto / Jadran • Drehbuch: Harald G. Petersson, J. Joachim Bartsch • Vorlage: Roman "Winnetou 3" von Karl May • Filmmusik: Martin Böttcher • Kamera: Ernst W. Kalinke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jutta Hering • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

epd-Film: Dieser letzte Teil der Winnetou-Trilogie ist sicher der geglückteste. Der effektvolle Schluß rührt ans Sentiment, ohne sentimental zu werden.

Lexikon des internationalen Films: Groß angelegter, spannender, aber allzu gefühlsbetonter Schluß der Trilogie nach Karl May.


SzenenfotoBemerkungen

1962 leitete der Berliner Produzent Horst Wendlandt mit Der Schatz im Silbersee die Karl May-Film-Welle ein. Die erste Verfilmung eines Romans von Karl May, der im Wilden Westen spielt, kostete drei Millionen Mark und wurde zum Kassenhit des Jahres.

1963 begann Horst Wendlandt mit der erfolgreichsten Westerntrilogie der deutschen Kinogeschichte. Winnetou 1 und Winnetou 2 gewannen jeweils die "Goldene Leinwand" für die besten Einspielergebnisse. Gleiches gilt auch für "Winnetou 3".

Rund vier Millionen Mark betrug das Produktionsbudget.Trotz stürmischer Proteste des Publikums hielt sich Stammregisseur Dr. Harald Reinl an die Romanvorlage und ließ Winnetou sterben. Das tragische Ende brachte bei der Premiere sogar die Verantwortlichen der Constantin Film zum Weinen. Allerdings sollte Pierre Brice in der Folgezeit noch dreimal den edlen Indianerhäuptling spielen.

Gedreht wurde in der wildzerklüfteten Landschaft des ehemaligen Jugoslawien.

Dirk Jasper FilmLexikon
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