Mädchenjahre einer Königin

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mädchenjahre einer Königin
Genre: Melodram
Farbe, Österreich, 1954, FSK 6

Kino Deutschland: 1954-12-16
Laufzeit Kino: 109 Minuten
Kinoverleih D: Herzog Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 105 Minuten
Anbieter: Taurus


Szenenfoto Am Vorabend ihres 18. Geburtstages ist Victoria, die junge Königin von England, spurlos aus dem Palast verschwunden. Um den Heiratsplänen ihrer Mutter zu entkommen, ist sie inkognito nach Paris unterwegs, nur von ihrer Erzieherin und ihrem Diener begleitet. Sturm und schlechtes Wetter verhindern die Überfahrt, und so bleibt die kleine Reisegesellschaft in der Hafenstadt Dover hängen.

In einer Hafenkneipe lernt Victoria einen deutschen Studenten kennen - der ebenfalls unerkannt reisende Prinz Albert von Sachsen-Coburg. Die beiden verlieben sich ineinander, ohne die wahre Identität des anderen zu kennen. Der Berater des Prinzen wendet sich daraufhin an Victoria und bietet ihr 100 englische Pfund, wenn sie ihren Verehrer freigibt, denn der ist der Königin Victoria versprochen!

Glücklich nimmt Victoria an und reist zurück nach London. So findet das Geburtstagsfest doch noch pünktlich statt. Und Prinz Albert ist hocherfreut, als er seine Geliebte aus Dover erblickt ...


SzenenfotoDarsteller: Romy Schneider (Victoria), Adrian Hoven (Prinz Albert), Magda Schneider (Baronin Lehzen), Karl Ludwig Diehl (Lord Melbourne), Paul Hörbiger (Professor Landmann), Christl Mardayn (Herzogin von Kent), Rudolf Vogel (Georg, der Lakai), Fred Liewehr (Leopold von Belgien), Alfred Neugebauer (Lord Conyngham), Otto Tressler (Erzbischof von Canterbury), Stefan Skodler (Sir John Conroy), Peter Weck (Prinz Heinrich von Oranien), Rudolf Lenz (Zar Alexander von Rußland), Hans Thimig (Dekan Chester), Peter Gerhard (Ballettmeister Taglione), Elisabeth Epp (Lady Flora Hastings), Hilde Wegener (Lady Littelton), Helene Lauterböck (Lady Landsdowne), Eduard Strauss (Johann Strauss)

Regie: Ernst Marischka

Stab: • Produzenten: Ernst Marischka für Erma Film Wien • Drehbuch: Ernst Marischka • Vorlage: - • Filmmusik: Anton Profes • Kamera: Bruno Mondi, Herbert Geier • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Fritz Jüptner-Jonstorff • Schnitt: Hermann Leitner • Kostüme: Gerdago, Leo Bei • Make Up: Jupp Paschke, Heinz Stamm, Josef Schober • Ton: Herbert Janetzka, Otto Untersalmberger • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Romy Schneider in der Rolle, die ihr den Durchbruch bescherte und programmatisch für die nächsten Jahre sein sollte. Regisseur Ernst Marischka gelang eine humorvolle Liebesgeschichte, die sich an historischen Tatsachen orientiert. Nach dem Tode König Wilhelm IV. bestieg die 18jährige Victoria 1837 den britischen Thron und steuerte 64 Jahre lang die Geschicke des Empire. Dank tiefgreifender Reformen und wichtigen historischen Entscheidungen zählt sie zu den großen Persönlichkeiten der Geschichte. Aus Liebe heiratete sie den deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg.

SzenenfotoFilmwoche: Komödienhaft heiter und beschwingt ging Ernst Marischka an seine Aufgabe heran, aber auch sichtlich bemüht, den historischen Rahmen der anekdotenhaften Handlung stilgetreu zu zeichnen. Das gelang ihm so gut, dass jeder Betrachter nur seine helle Freude an diesem agfacolor-prächtigen Film haben wird.

Lexikon des internationalen Films: Ein heiter-besinnliches, leicht sentimentales Filmmärchen.

TV Today 19/1998: Simpel, aber zuckersüß.

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