Das verlorene Wochenende

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das verlorene Wochenende
Titel USA: The Lost Weekend
Genre: Drama
Schwarzweiß, USA, 1945

Kino Deutschland: 1948-02
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Don Birman wirkt auf den ersten Blick gesund und normal. Tatsächlich ist der New Yorker Schriftsteller restlos dem Alkohol verfallen. Sein Bruder und seine Verlobte Helen stehen Don zwar zur Seite, doch ihre Erfolge erweisen sich als Pyrrhussiege.

An einem vertrunkenen Wochenende landet er nach zwei Tagen auf der Suchtstation eines Krankenhauses, flieht und gerät zu Hause in die Qualen des Delirium.

Er verfällt zusehends, Helen findet ihn, doch Don entzieht sich ihr und will Selbstmord begehen. Im letzten Augenblick gelingt es seiner Verlobten, ihn davon abzubringen.

Sie überredet ihn, als therapeutische Stütze ein Buch über seine Alkoholikererfahrungen zu schreiben ...


SzenenfotoDarsteller: Ray Milland (Don Birman), Jane Wyman (Helen St. James), Phillip Terry (Wick Birman), Howard da Silva (Nat, Barmann), Doris Dowling (Gloria)

Regie: Billy Wilder

Stab: • Produzenten: Charles Brackett für Paramount • Drehbuch: Charles Brackett, Billy WilderVorlage: Roman von Charles R. Jackson • Filmmusik: Miklos Rozsa • Kamera: John F. Seitz • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Doane Harrison • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Eine mit großer Eindringlichkeit packend gestaltete Alkoholiker-Studie, atmosphärisch dicht, überzeugend dargestellt, kompromißlos realistisch, bis auf den konstruiert positiven, von der Produktion erzwungenen Schluß.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1945 für "Das verlorene Wochenende" (Bester Film)
Oscar für 1945 für Charles Brackett, Billy Wilder (Drehbuch-Adaption)
Oscar für 1945 für Ray Milland (Hauptdarsteller)
Oscar für 1945 für Billy Wilder (Regie)

Oscar-Nominierung für 1945 für John F. Seitz (Kamera-SW)
Oscar-Nominierung für 1945 für Miklos Rozsa (Musik-Drama)
Oscar-Nominierung für 1945 für Doane Harrison (Schnitt)


SzenenfotoBemerkungen

Das glückliche Ende wurde Billy Wilder von der Produktionsgesellschaft Paramount aufgezwungen. Er arbeitete jedoch die konstruierte und unrealistische Wende zum Positiven so übertrieben aus, dass sie sich selbst ins Absurde führt.


Dirk Jasper FilmLexikon

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