Der Arzt von Stalingrad

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Programmheft
Filmplakat Titel Deutschland: Der Arzt von Stalingrad
Genre: Kriegs-Drama
Schwarzweiß, Deutschland, 1958, FSK 16

Kino Deutschland: 1958-02-21
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 1999-09-02
Laufzeit Video: 103 Minuten
Anbieter: Kinowelt


Szenenfoto Nach der Schlacht von Stalingrad gerät Stabsarzt Dr. Fritz Böhler in russische Kriegsgefangenschaft, er kommt in das Kriegsgefangenen-Lager 5110/47 bei Stalingrad.

Zermürbende Jahre hinter Stacheldraht erwarten ihn dort. Dr. Böhler versucht hier mit den primitivsten Mitteln, seinen mitgefangenen Kameraden zu helfen. Die Selbstlosigkeit des Mediziners bewirkt Respekt und Achtung bei Freund und Feind. Durch seinen mutigen Einsatz erringt er schließlich auch die Achtung des russischen Lagerkommandanten.

Der Triumph wahrer Menschlichkeit über das Unmenschliche entsteht durch die Selbstaufopferung eines Arztes.


SzenenfotoDarsteller: O. E. Hasse (Stabsarzt Dr. Fritz Böhler), Eva Bartok (Kapitän Alexandra Kasalinsskaja), Hannes Messemer (Oberleutnant Pjotr Markow), Mario Adorf (Sanitäter Pelz), Walter Reyer (Oberarzt Dr. Sellnow), Vera Tschechowa (Leutnant Janina Salja), Paul Bösinger (Fähnrich Peter Schultheiß), Valory Inkinoff (Oberstleutnant Worotilow, Lagerkommandant), Leonard Steckel (Major Dr. Kresin), Michael Ande (Sergej Worotilow, Sohn des Lagerkommandanten), Siegfried Lowitz (Grosse), Wilmut Borell (Pastor), Til Kiwe (Sauerbrunn), Rolf von Nauckhoff (Oberst Eklund, Rotes Kreuz)

Regie: Géza von Radványi

Stab: • Produzenten: Werner Fischer für Divina • Drehbuch: Werner P. Zibaso • Vorlage: Roman "Der Arzt von Stalingrad" von Heinz G. Konsalik • Filmmusik: Siegfried Franz • Kamera: Georg Krause • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Willy Schatz, Robert Stratil • Schnitt: René Le Henaff • Kostüme: Claudia Herberg • Make Up: - • Ton: Helmut Ränsch • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Diesen Film schrieb das Leben. Er bezeugt, dass Menschlichkeit die Kraft haben kann, über das Unmenschliche zu siegen. Ein aufrüttelnder Film nach dem Roman von Heinz G. Konsalik in Star-Besetzung.

Lexikon des internationalen Films: In Regie und Darstellung überzeugende Konsalik-Verfilmung, jedoch durch die Kolportageelemente des Drehbuchs in ihrer Aussage abgeschwächt.


SzenenfotoBemerkungen

Der spätere Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer war als Regie-Assistent an diesem Film beteiligt.

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