Nils Karlsson Däumling

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Nils Karlsson Däumling
Titel Schweden: Nils Karlsson Pyssling
Genre: Kinderfilm
Farbe, Schweden, 1990, FSK o. A.

Kino Deutschland: 1991-09-26
Wiederaufführung: 1997-08-07
Laufzeit Kino: 74 Minuten
Kinoverleih D: Wild Utopia

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1993
Kaufkassette: 1993
Laufzeit Video: 72 Minuten
Anbieter: Taurus


Szenenfoto Weil seine Eltern beide arbeiten, ist der kleine Bertil alleine zu Hause. Seitdem seine Schwester Marta gestorben ist, langweilt er sich und ist oft traurig.

Doch eines Tages entdeckt er einen Däumling unter seinem Bett. Der heißt Nils Karlsson Däumling und verrät ihm das Zauberwort, mit dem sich Bertil genauso klein machen und später auch wieder vergrößern kann.

Jetzt hat Bertil endlich jemanden, mit dem er spielen kann. Er folgt Nils durch ein Mauseloch in dessen Wohnung, hilft ihm, sie einzurichten und hat auch eine Idee, wie sich Nils gegen seine Vermieterin, die gemeine Ratte Schofeline, wehren kann.


SzenenfotoDarsteller: Oscar Löfkvist (Bertil), Jonathan Lindoff (Nils), Britta Pettersson (Mutter), Jonatan Elvegard (Vater), Ulla Sallert (Tante Hulda)

Regie: Staffan Götestam

Stab: • Produzenten: Ingrid Dalunde, Waldemar Bergendahl für AB Svensk Filmindustrie / Sveriges Television SVT 1 / Taurus Film • Drehbuch: Astrid Lindgren • Vorlage: Kurzgeschichte "Im Wald sind keine Räuber" von Astrid Lindgren (1956) • Filmmusik: Andreas Berglund • Kamera: Rolf Lindström, Roland Sterner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Nina Vedberg • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Ganz auf die Gefühlswelt kleiner Zuschauer zugeschnittenes Märchen, das sie weder mit überbordender Technik noch mit Konzessionen an ein erwachsenes Publikum überfordert. Heiter, spannend und voller Charme überspielt es auch einige allzu pädagogische Aspekte der Vorlage von Astrid Lindgren.

Fischer Film Almanach 1994: Staffan Götestam hat mit Astrid Lindgren fürs Theater gearbeitet und stand in ihren "Brüder Löwenherz" als "Jonathan" vor der Kamera. Die Vertrautheit mit ihrer Welt kommt seinem Regiedebüt zugute. Götestam stellt nach Lindgrens Drehbuch eine hervorragende Tricktechnik ganz in den Dienst der Geschichte und erzählt sie voller Wärme und Witz.

tip 90/91: Die großen Probleme, die bei der Abbildung einer verkleinerten Welt entstehen, haben Regisseur Staffan Götestam und sein Ausstatter auf erstaunlich glaubwürdige Weise gelöst. Den Wechsel zwischen oben und unten, der hier ein Wandel zwischen riesig und winzig ist, schaffen sie spielend.

TV Today 16/1997: Unspektakuläres, liebevoll inszeniertes Astrid-Lindgren-Märchen, das nach sechsjähriger Pause wieder ins Kino kommt.


SzenenfotoBemerkungen

Berliner Kinderkinotage 1990: Publikumspreis

Kinderfilm TV-Festival Amsterdam 1991: Auszeichnung

Umbriafiction 1992: Auszeichnung

Dirk Jasper FilmLexikon
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