Die Nibelungen 1 - Siegfried

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Titel Deutschland: Die Nibelungen 1 - Siegfried
Titel USA: -
Genre: Abenteuer
Farbe, Deutschland, Jugoslawien, 1966

Kino USA: -
Kino Deutschland: 13. Dezember 1966
Laufzeit Kino: 91 Minuten, FSK 6

DVD Deutschland: 27. Januar 2003
Video Deutschland: 7. Februar 1990
Laufzeit DVD/Video: 88 Minuten


Inhalt Siegfried von Xanten, der Mann, der Alberich, dem König der Unterwelt den sagenhaften Nibelungenschatz entreißt, bezwingt den Drachen Fafnir, dessen Blut ihn unverletzbar macht. Siegfried verliebt sich in Kriemhild, die Schwester des Burgunderkönigs Gunther.

Doch nur, wenn Siegfried Gunther zur Hochzeit mit Brunhild verhilft, darf er Kriemhild heiraten. Er erfüllt diese Pflicht, doch die beiden Frauen bringen Verderben über Xanten und Burgund.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronsprecher): Uwe Beyer (Siegfried / Thomas Danneberg), Rolf Henniger (König Gunther / Thomas Danneberg), Maria Marlow (Kriemhild), Siegfried Wischnewski (Hagen), Karin Dor (Brunhild / Renate Küster), Mario Girotti (= Terence Hill) (Giselher / Claus Jurichs), Fred Williams (Gernot / Claus Holm), Hans von Borsody (Volker von Alzey / Christian Rode), Skip Martin (Alberich / Franz Nicklisch), Dieter Eppler (Rüdiger von Bechlarn), Hilde Weissner (Königin Ute), Christian Rode (Dietrich von Bern), Barbara Bold (Hildegunt), Dolde Bosiljcic (Dankwart), Samson Burke (Blo-Edelin / Hans Walter Clasen), Maria Hofen (Frigga), Ingrid Lotarius (Gudrun), Benno Hoffmann (Mime), Djorje Nenadovic (Slaodedl)

Stab:Regie: Harald Reinl • Produktion: Artur Brauner für CCC Filmkunst • Drehbuch: Harald G. Petersson, Harald Reinl, Ladislas Fodor • Vorlage: Nibelungenlied • Filmmusik: Rolf Wilhelm • Kamera: Ernst W. Kalinke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alfred Schulz, Isabella Schlichting, Werner Schlichting • Schnitt: Hermann Haller • Kostüme: Irms Pauli • Make Up: Fredy Arnold, Barbara Naujok • Ton: Max Galinsky • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken taz online 11. Mai 2002: Den italienischen Van- und Sandalenfilmern nacheifernd, griffen Produzent Artur Brauner und Regisseur Harald Reinl 1966 auf deutsches Sagengut zurück und buchten den stabil gebauten sowie olympisch bewährten Hammerwerfer Uwe Beyer für die Rolle des Siegfried. Der erlebt, verteilt auf zwei abendfüllende Spielfilme, die bekannten Abenteuer, wobei Karin Dor die rüstige Brunhild mimte und Siegfried Wischnewski den grimmigen Hagen von Tronje. Und leis weht die Erinnerung aus dem Dunkel der vergangenen Jahrzehnte, dass Darsteller wie Rolle vage an Herbert Wehner gemahnten.

Lexikon des internationalen Films: Motive der Nibelungen-Sage dienen als Ausgangsmaterial für ein naiv-aufwändiges, gelegentlich unfreiwillig komisch wirkendes Kintopp-Abenteuer im großen Bilderbuchstil.

DVD & Video Report: Farbfilm-Remake des Fritz-Lang-Klassikers mit Uwe Beyer als Sagenheld Siegfried, der den Zorn der Burgunderkönigin herausfordert und heimtückisch von Hagen ermordet wird.


Hintergrund Gedreht wurde in den Ateliers der CCC-Studios in Berlin-Spandau. Die Außenaufnahmen fanden in Sremska Raka und Umgebung in Island und in Spanien statt. Gedreht wurde mit Unterbrechungen vom 20. April 1966 bis zum 20. Oktober 1966.

Interessant ist, dass Uwe Beyer, Rolf Henniger, Karin Dor und andere Schauspieler von anderen nachsynchronisiert wurden, obwohl sie deutschsprachig waren.

Uwe Beyer war in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Leichtathletik der erfolgreichste Hammerwerfer der Welt.

1976 wurden beide Filme zu einem 110-minütigen Film zusammengeschnitten und unter dem Titel "Das Schwert der Nibelungen" wieder in die Kinos gebracht.

Filmplakat
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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