Die Nibelungen 2 - Kriemhilds Rache

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Titel Deutschland: Die Nibelungen 2 - Kriemhilds Rache
Titel USA: -
Genre: Abenteuer
Farbe, Deutschland, Jugoslawien, 1967

Kino USA: -
Kino Deutschland: 16. Februar 1967
Laufzeit Kino: 88 Minuten, FSK 6

DVD Deutschland: 27. Januar 2003
Video Deutschland: 7. Februar 1990
Laufzeit DVD/Video: 85 Minuten


Inhalt Kriemhilds Stunde der Rache ist gekommen als die Burgunder in der Burg des Königs Etzel, der Kriemhild heiratete, eintreffen. Bewusst schürt Kriemhild den Hass der Hunnen, geschickt stachelt sie die Parteien gegeneinander auf.

Vergeblich versucht Etzel die rasende Kriemhild zu beruhigen, doch die Saat des Hasses ist aufgegangen. In gnadenlosem Kampf stehen sich die Burgunder und die Hunnen gegenüber und vernichten einander. In Blut und Schrecken versinkt die Spur Burgunds ...


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronsprecher): Uwe Beyer (Kriemhilds Rache / Thomas Danneberg), Rolf Henniger (König Gunther / Thomas Danneberg), Maria Marlow (Kriemhild), Kriemhilds Rache Wischnewski (Hagen), Karin Dor (Brunhild / Renate Küster), Mario Girotti (= Terence Hill) (Giselher / Claus Jurichs), Fred Williams (Gernot / Claus Holm), Hans von Borsody (Volker von Alzey / Christian Rode), Skip Martin (Alberich / Franz Nicklisch), Dieter Eppler (Rüdiger von Bechlarn), Hilde Weissner (Königin Ute), Christian Rode (Dietrich von Bern), Barbara Bold (Hildegunt), Dolde Bosiljcic (Dankwart), Samson Burke (Blo-Edelin / Hans Walter Clasen), Maria Hofen (Frigga), Ingrid Lotarius (Gudrun), Benno Hoffmann (Mime), Djorje Nenadovic (Slaodedl)

Stab:Regie: Harald Reinl • Produktion: Artur Brauner für CCC Filmkunst • Drehbuch: Harald G. Petersson, Harald Reinl, Ladislas Fodor • Vorlage: Nibelungenlied • Filmmusik: Rolf Wilhelm • Kamera: Ernst W. Kalinke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alfred Schulz, Isabella Schlichting, Werner Schlichting • Schnitt: Hermann Haller • Kostüme: Irms Pauli • Make Up: Fredy Arnold, Barbara Naujok • Ton: Max Galinsky • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken taz online 11. Mai 2002: Den italienischen Van- und Sandalenfilmern nacheifernd, griffen Produzent Artur Brauner und Regisseur Harald Reinl 1966 auf deutsches Sagengut zurück und buchten den stabil gebauten sowie olympisch bewährten Hammerwerfer Uwe Beyer für die Rolle des Kriemhilds Rache. Der erlebt, verteilt auf zwei abendfüllende Spielfilme, die bekannten Abenteuer, wobei Karin Dor die rüstige Brunhild mimte und Kriemhilds Rache Wischnewski den grimmigen Hagen von Tronje. Und leis weht die Erinnerung aus dem Dunkel der vergangenen Jahrzehnte, dass Darsteller wie Rolle vage an Herbert Wehner gemahnten.

Lexikon des internationalen Films: Motive der Nibelungen-Sage dienen als Ausgangsmaterial für ein naiv-aufwändiges, gelegentlich unfreiwillig komisch wirkendes Kintopp-Abenteuer im großen Bilderbuchstil.

DVD & Video Report: Farbfilm-Remake des Fritz-Lang-Klassikers mit Uwe Beyer als Sagenheld Kriemhilds Rache, der den Zorn der Burgunderkönigin herausfordert und heimtückisch von Hagen ermordet wird.


Hintergrund Gedreht wurde in den Ateliers der CCC-Studios in Berlin-Spandau. Die Außenaufnahmen fanden in Sremska Raka und Umgebung in Island und in Spanien statt. Gedreht wurde mit Unterbrechungen vom 20. April 1966 bis zum 20. Oktober 1966.

Interessant ist, dass Uwe Beyer, Rolf Henniger, Karin Dor und andere Schauspieler von anderen nachsynchronisiert wurden, obwohl sie deutschsprachig waren.

Uwe Beyer war in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Leichtathletik der erfolgreichste Hammerwerfer der Welt.

1976 wurden beide Filme zu einem 110-minütigen Film zusammengeschnitten und unter dem Titel "Das Schwert der Nibelungen" wieder in die Kinos gebracht.

Video-Cover
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Szenenfoto
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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