Topas

Produktionsnotizen

Ganz im Stil des Altmeisters Alfred Hitchcock ist das gesamte Ambiente des Films gehalten: Obwohl mit vielen Aussenaufnahmen gedreht, wird die Geschichte ganz bewusst als phantastisches Kinoabenteuer erzählt. Kameramann Jack Hildyard kreierte bei den Aussenaufnahmen in Paris, Kopenhagen und New York perfekte Bilder.

Und für Alfred Hitchcocks legendäre Studiobauten in den Universal-Studios war einmal mehr nichts zu teuer. Allein die Studio-Rekonstruktion des kurz zuvor abgerissenen New Yorker Hotels Theresa verschlang die damals ungeheure Summe von 100.000 Dollar. Und für den Schluss des Films, über den sich die Produktion lange nicht einig werden konnte, sollen insgesamt fünf verschiedene Versionen gedreht worden sein.

Seit 1999 ist auch in Deutschland der Director's Cut von Alfred Hitchcocks Spionagefilm Topas erhältlich. Die um fast zwanzig Minuten längere Version enthält u. a. eine längere Szene nach der Ankunft von Devereaux' Tochter Michèle in New York, in der sie von den "wilden Kubanern" schwärmt.

Außerdem eine Szene, in der die US-Amerikaner die Russen zum Verrat erpressen, Momente mit einer lachenden Karin Dor und eine Fahrt von Claude Jade und Frederick Stafford, bei der sie ihn mit ihrer Mutter versöhnen will.

Desweiteren ist die Version um eine große Szene ergänzt, in der Claude Jade ihren Agenten-Vater zu einer Party bei Michel Piccoli bringt und dort die Ehe der Eltern retten will. Zu guter Letzt hat diese Version ein bis dahin unveröffentlichtes und sehr ironisches Ende.


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Szenenfoto. Foto: Universal
Szenenfoto im Großformat
 
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Dirk Jasper FilmLexikon

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