... denn sie wissen nicht, was sie tun

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: ... denn sie wissen nicht, was sie tun
Titel USA: Rebel Without A Cause
Genre: Drama
Farbe, USA, 1955

Kino USA: 29. Oktober 1955
Kino Deutschland: 30. März 1956
Kino Deutschland: 29. September 2005 (WA)
Kino Österreich: August 1956
Laufzeit Kino: 106 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 26. April 2000
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 102 Minuten


Inhalt Jim Stark ist bereits mehrfach von verschiedenen Schulen geflogen. Er gilt einfach als unverbesserlich: Schon mehrmals mußsten seine Eltern wegen seines schlechten Benehmens den Wohnnsitz wechseln. Sobald Jim irgendwo in Schwierigkeiten gerät, ergreifen seine Eltern die Flucht. Jetzt sind sie mit ihm nach Los Angeles gezogen.

Hier hofft Jim, endlich die Zuneigung zu finden, die ihm seine bürgerliche Familie verweigert. Seinen Vater als Schwächling verachtend, ist es ihm umso wichtiger, sich als der Neue gegen die Clique von Buzz zu behaupten und zu zeigen, dass er kein Feigling ist.

Aber auch in der neuen Umgebung scheint es nicht besser zu sein. Schon wieder steckt er im Knast, doch er lernt die Nachbarin und Mitschülerin Judy kennen. In ihr und in der Bewunderung des jungen Plato scheint sich ein Teil des Erhofften zu erfüllen, doch zunächst mußs sich Jim noch mit einer Mutprobe vor einer Jugendgang beweisen.

Nach einer Messerstecherei fordert Judys Freund Buzz Jim zu einem halsbrecherischen Autorennen heraus, bei dem Judy der Preis sein soll. In dieser Situation kann er von seinen bigotten Eltern keine Hilfe erwarten. Nur Judy ist für ihn da, und ihre Liebe wird auch die sich ankündigende Tragödie überdauern.

Buzz und Jim rasen in zwei Autos nebeneinander auf eine Klippe zu. Bei dieser Mutprobe verliert, wer als erster aus dem Wagen springt. Jim Stark gelingt es, rechtzeitig aus dem Wagen zu springen ...


Darsteller & Stab Darsteller: James Dean (Jim Stark), Natalie Wood (Judy), Sal Mineo (John 'Plato' Crawford), Jim Backus (Frank Stark, Jims Vater), Ann Doran (Carol Stark, Jims Mutter), Corey Allen (Buzz Gunderson), William Hopper (Judys Vater), Rochelle Hudson (Judys Mutter), Dennis Hopper (Goon), Edward Platt (Ray Fremick)

Stab:Regie: Nicholas Ray • Produktion: David Weisbart für Warner Bros. • Drehbuch: Stewart Stern • Vorlage: Story von Nicholas Ray, Adaption von Irvin Shulman • Filmmusik: Leonard Rosenman • Kamera: Ernest Haller • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Malcolm Bert (Bauten), William Wallace (Bühnenbild) • Schnitt: William Ziegler • Kostüme: Moss Mabry • Make Up: Gordon Bau • Ton: Stanley Jones • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Tag und eine Nacht voller Leid und Zerstörung entscheiden über das Schicksal einer Gruppe junger Leute. Regisseur Nicholas Ray entwirft in ... denn sie wissen nicht, was sie tun das Portrait einer Generation, die in den wohlhabenden Vorstädten der USA aufwächst und dennoch unglücklich und enttäuscht ist. ...denn sie wissen nicht, was sie tun zählt heute noch zu den größten Filmklassikern Hollywoods und machte James Dean zu einer unsterblichen Legende.

Lexikon des internationalen Films: Zukunftsangst und Richtungslosigkeit amerikanischer Teenager der 50er Jahre und ihre Rebellion gegen die satte Selbstzufriedenheit ihrer gutbürgerlichen Elternhäuser bestimmen das Klima des Dramas dreier Halbwüchsiger, die ihre Aggressionen als Mitglieder einer motorisierten Bande bei gefährlichen, in einem Fall tödlichen spielen abreagieren. Ein aufregender und alarmierender Film, mit dem James Dean, der Prototyp dieser Generation, zum Weltstar wurde. Hervorragend in Story, Regie, Darstellung und Farbdramaturgie.

VideoWoche: Zukunftsangst und Richtungslosigkeit amerikanischer Teenager der 50er Jahre und ihre Rebellion gegen die Selbstzufriedenheit ihrer gutbürgerlichen Elternhäuser bestimmen das Klima des Dramas dreier Halbwüchsiger, die ihre Wut mit gefährlichen und schließlich tödlichen Mutproben kompensieren. Ein hervorragend und aufregend erzählter und gespielter Film, mit dem James Dean als Prototyp der dargestellten Generation zum Weltstar wurde.

DVD & Video Report: James Dean als rebellierender Teenager der 50er Jahre.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 1955: Sal Mineo (Bester Nebendarsteller)
  • Oscar-Nominierung für 1955: Natalie Wood (Beste Nebendarstellerin)
  • Oscar-Nominierung für 1955: Nicholas Ray (Beste Filmstory)

Hintergrund Rund vier Wochen nachdem James Dean am 30. September 1955 hinter dem Lenkrad seines Porsche Spyder 550 gestorben war, startete ... denn sie wissen nicht, was sie tun in den us-amerikanischen Kinos. Zwei Jugendliche rasen in zwei Autos nebeneinander auf eine Klippe zu. Bei dieser Mutprobe verliert, wer als erster aus dem Wagen springt. Im Film gelingt es James Dean, rechtzeitig aus dem Wagen zu springen, aber das machte seinen Tod nur umso tragischer.
Oscar®
Filmplakat
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