Superman - Der Film

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund •

Titel Deutschland: Superman - Der Film
Titel England / USA: Superman - The Movie
Genre: SF-Abenteuer
Farbe, England, 1978

Kino USA: 15. Dezember 1978
Kino Deutschland: 25. Januar 1979
Laufzeit Kino: 143 Minuten, FSK 6

DVD Deutschland: 14. November 2002
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 138 Minuten


Inhalt Kurz vor der Explosion des Planeten Krypton schickt der Herrscher Jor-El und seine Frau ihren kleinen Sohn in einer Raumkapsel zur Erde. Dort wächst der kleine Junge als Clark Kent bei einer Farmersfamilie auf. Nach und nach entdeckt er dabei seine Superkräfte. Als er sich seiner besonderen Fähigkeiten bewußt geworden ist, kontaktiert seinen Vater und erlebt eine wunderbare Reise durch das All.

Zum jungen Mann herangewachsen, tarnt sich Superman als schusseliger Zeitungsreporter und hat bald alle Hände voll zu tun. Er setzt seine geheimnisvollen Fähigkeiten im Kampf gegen das Verbrechen und gegen den Supergangster Lex Luthor ein, um die Welt vor dem teuflischen Plan des Verbrechers zu bewahren.

Dieser hat sich mit Grundstücken verspekuliert und möchte nun aus Rache Kalifornien vernichten und unter Wassermassen verschwinden sehen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Marlon Brando (Jor-El), Gene Hackman (Lex Luthor), Christopher Reeve (Superman / Clark Kent), Ned Beatty (Otis), Jackie Cooper (Perry White), Glenn Ford (Jonathan Kent), Trevor Howard (First Elder), Margot Kidder (Lois Lane), Jack O'Halloran (Non), Valerie Perrine (Eve Teschmacher), Maria Schell (Vond-Ah), Terence Stamp (General Zod)

Stab:Regie: Richard DonnerProduzenten: Alexander Salkind, Ilya Salkind für Warner Bros. • Drehbuch: Mario Puzo, David Newman, Leslie Newman, Robert BentonVorlage: Comics von Jerry Siegel, Joe Shuster • Filmmusik: John WilliamsKamera: Geoffrey Unsworth • Spezialeffekte: Les Bowie, Colin Chilvers, Denys Coop, Roy Field, Derek Meddings, Zoran Perisic • Ausstattung: - • Schnitt: Stuart Baird • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Gordon K. McCallum, Graham Hartstone, Nicolas le Mesurier, Roy Charman • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Stilistisch uneinheitlicher Film, der die Chance eines filmischen Comics verfehlt, weil er sich zwischen Mystifizierung, Ironie und trickreicher Action nicht entscheiden kann. Über weite Partien dennoch amüsante Unterhaltung, die in einigen Szenen durch ihre optische Präzision beeindruckt.

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein großer Spaß: einer der berühmtesten Comic-Helden kämpft in der Hauptstadt Metropolis gegen das Übel der Welt - dynamisch, aufregend, phantasievoll.

Rhein-Zeitung 9./10. November 1996: Der aufwändigen Realfilm-Version des Comic-Klassikers (...) folgten drei weitere Superman-Abenteuer.


Oscar®
  • Oscar für 1978: Les Bowie, Colin Chilvers, Denys Coop, Roy Field, Derek Meddings, Zoran Perisic (Spezialeffekte)
  • Oscar-Nominierung für 1978: John Williams (Musik)
  • Oscar-Nominierung für 1978: Stuart Baird (Schnitt)
  • Oscar-Nominierung für 1978: Gordon K. McCallum, Graham Hartstone, Nicolas le Mesurier, Roy Charman (Ton)

Hintergrund Das Budget für den ersten Superman-Film betrug 35 Millionen Dollar. Ein wirklich professionelles Werk: Das Drehbuch schrieben Mario Puzo ("Der Pate"), Robert Benton ("Ein Platz im Herzen"), sowie David und Leslie Newman ("Bonnie und Clyde").

Hinter der Kamera stand Geoffrey Unsworth, der bereits einen Oscar für "Tess" gewann. Ebenso hochkarätig - der Komponist John Williams, der den Oscar für die Musik von "Schindlers Liste" gewann.

Auch Superman ging bei der Oscar-Verleihung 1978 nicht leer aus: Für die Special effects von Colin Chilvers und seinem Team gab es einen Sonderoscar. Der Film wurde außerdem mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet. Christopher Reeve erhielt für seine Rolle 1979 den British Academy Award for Best Actor.

Marlon Brando ließ sich seinen Kurzauftritt als Supermans Vater mit satten 2,5 Millionen Dollar Gage bezahlen.

Geht man die Besetzungsliste des Films durch, so könnte man meinen, auf den Darstellern laste ein Fluch: Margot Kidder wurde am 25. April 1996 völlig verwahrlost und verwirrt in einem Hinterhof in Los Angeles aufgefunden.

Marlon Brandos Sohn erschoss in seinem Haus den Freund seiner Schwester. Maria Schell versuchte, sich das Leben zu nehmen und hatte finanzielle Probleme.

Christopher Reeve ist seit seinem Sturz vom Pferd am 27. Mai 1995 gelähmt, allerdings geben ihm die Ärzte gute Chancen. Trotz seines eigenen Leidens ist Reeve unermüdlich in zahlreichen karitativen Einrichtungen tätig.

DVD Features: US-Kinotrailer, Original Kommentare des Regisseurs Richard Donner und des kreativen Beraters Tom Mankiewicz, Eine Tonspur nur mit Musik, hinzugefügte Szenen, nicht verwendete Szenen, Drei Original-Dokumentationen, Probeaufnahmen, US-TV-Spots, weitere Musikstücke, nicht verwendete Szenen, Kinotrailer, TV-Spot, weitere Musikstücke, DVD-Rom: Storyboard To Screen.

Oscar®
Filmplakat aus USA
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Dirk Jasper FilmLexikon

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