In 80 Tagen um die Welt

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: In 80 Tagen um die Welt
Titel USA: Around The World In 80 Days
Genre: Abenteuer
Farbe, USA, 1956, FSK 6

Kino Deutschland: 1957-10-04
Laufzeit Kino: 178 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland:
Laufzeit Video: 134 Minuten
Anbieter: Warner Home Video


Szenenfoto Am Abend des 2. Oktober 1872 verlassen zwei Reisende London. Es sind Phileas Fogg - ein englischer Gentleman - und sein Kammerdiener Passepartout. Um eine Wette von 20.000 Pfund zu gewinnen, wollen sie versuchen, eine Reise um die Welt in der unglaublich kurzen Zeit von 80 Tagen zu machen.

Das erste Hindernis ist ein blockierter Tunnel bei Marseille, wo eine Lawine herunterging. Fogg mietet sich einen Luftballon und fliegt gen Süden. Dabei landen sie in Spanien, werden von einem reichen Scheich nach Marseille mitgenommen und erreichen noch den Anschlußdampfer nach Indien.

In Suez schließt sich ihnen Mr. Fix an, ein Scotland Yard-Detektiv, der sich einbildet, Fogg sei der Mann, der die Bank von England ausrauben wollte.

Szenenfoto In Bombay erreicht Passepartout noch im letzten Moment den fahrenden Zug, der ihn vor einer wütenden Volksmenge in Sicherheit bringt. Er hat ein Sakrileg begangen, indem er einen Tempel mit Schuhen an den Füßen betrat. Fix versucht diesen Zwischenfall zu benutzen, um die beiden Reisenden zu verhaften.

Inzwischen hat sich die Reisegesellschaft um ein weiteres Mitglied vergrößert, Fogg und Passepartout retten eine junge indische Witwe, die Prinzessin Aouda, vor dem Verbrennungstode.

Szenenfoto In Hongkong macht Fix Passepartout betrunken und läßt ihn an Bord eines nach Japan segelnden Schiffes bringen. Fogg mietet sich eine Dschunke und findet Passepartout in Yokohama gerade zur rechten Zeit, um das Schiff nach Amerika zu erreichen.

In San Francisco geraten sie in politische Unruhen. Auf dem Wege nach New York wird der Zug von Indianern angegriffen. Passepartout fällt ihnen als Gefangener in die Hände. Fogg verläßt den Zug, wirbt Freiwillige und rettet seinen Diener. Dieser unfreiwillige Aufenthalt kostet ihnen wertvolle Zeit. Sie verpassen den Anschluß nach Liverpool.

An Bord eines nach Südamerika fahrenden Dampfers besticht Passepartout den Kapitän, Kurs auf England zu nehmen. In Liverpool angekommen, rennen die Weltreisenden zur Bahnstation. Als sie den Zug besteigen wollen, werden sie von Fix verhaftet.

Szenenfoto Doch wenige Stunden später ist Fogg wieder frei, denn der wahre Bankräuber wurde schon einige Tage zuvor verhaftet. Aber die Wette scheint verloren. Sie erreichen London fünf Minuten zu spät.

Am nächsten Morgen erklärt Fogg Aouda seine Liebe, und Passepartout wird fortgeschickt, um die Hochzeitsvorbereitungen zu treffen. Dabei entdeckt er, dass sie die Wette doch noch gewinnen können, denn durch die Reise von Ost nach West haben Sie einen Tag gewonnen.

Schlag drei Viertel neun betritt Fogg den Reform-Club, gerade im rechten Augenblick, um die 20.000 Pfund einzustecken ...


SzenenfotoDarsteller: David Niven (Phileas Fogg), Cantinflas (Passepartout), Robert Newton (Inspektor Fix), Shirley MacLaine (Prinzessin Aouda), Charles Boyer (Monsieur Gasse), Trevor Howard (Fallentin), John Carradine (Oberst Proctor), Marlene Dietrich (Barbesitzerin), Frank Sinatra (Klavierspieler), Fernandel (Droschkenkutscher), Buster Keaton (Schaffner), Peter Lorre (Japanischer Steward), John Gielgud

Regie: Michael Anderson

Stab: • Produzenten: Michael Todd • Drehbuch: James Poe, John Farrow, S. J. Perelman • Vorlage: Roman "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne • Filmmusik: Victor Young • Kamera: Lionel Lindon • Spezialeffekte: - • Ausstattung: James W. Sullivan, Ken Adams, Ross J. Dowd • Schnitt: Gene Ruggiero, Paul Weatherwax • Kostüme: Miles White • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: David Niven in der Hauptrolle, viele Weltstars in kurzen Nebenrollen - fünf 'Oscars' erhielt Regisseur Michael Anderson für seine spannende, amüsante Verfilmung des Abenteuerromans von Jules Verne.

Lexikon des internationalen Films: Eine spaßige und fesselnde Abenteuerschau in prachtvoller Ausstattung, mit zahlreichen Gaststars.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1956 für "In 80 Tagen um die Welt" (Bester Film)
Oscar für 1956 für James Poe, John Farrow, S. J. Perelman (Drehbuch-Adaption)
Oscar für 1956 für Lionel Lindon (Kamera)
Oscar für 1956 für Victor Young (Musik-Drama)
Oscar für 1956 für Gene Ruggiero, Paul Weatherwax (Schnitt)

Oscar-Nominierung für 1956 für James W. Sullivan, Ken Adams, Ross J. Dowd (Ausstattung)
Oscar-Nominierung für 1956 für Miles White (Kostüme)
Oscar-Nominierung für 1956 für Michael Anderson (Regie)


SzenenfotoBemerkungen

Michael Andersons Verfilmung des Romans "Die Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne stellte alle Produktionen der damaligen Zeit in den Schatten.

Das Budget betrug sechs Millionen Dollar. Insgesamt wurden 48 Stars engagiert.

Die Produktion übernahm der ehemalige Broadway-Impresario Michael Todd. Speziell für den Film wurde das Superbreitwandverfahren TODD-AO entwickelt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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